Schönholz Ludwig

Schönholz, Ludwig

* 23.5.1893 in Borgentreich, +18.10.1941 in Tel Aviv

Gymnasium Petrinum Nr. 3271, von Ostern 1902 VI bis Abitur Ostern 1911

Wohnt bei den Eltern Springstr.7, Martinistr.20

Vater Dr. Lemann Schönholz *30.11.1861, +28.7.1948 in Herzlia Israel

Mutter Bella Rintels *10.7.1864, +2.9.1920 in Recklinghausen

Geschwister

Max Schönholz *4.3.1891, Petriner (Nr. 3137); + 11.12.1968 Kfar Shmaryahu, Herzlia, Israel

Kurt Schönholz *8.5.1895 – Jan. 1896

Beruf Arzt, Prof. Dr. med., Facharzt für Gynäkologie

Heirat 1920 Paula Steinberg *28.6.1894 Elberfeld + 20.6.1974 Ramat Gan Tel Aviv

Kinder

Babette Bärbel Schönholz *1925 in Düsseldorf, + Ramat Gan Tel Aviv

Lotte Schönholz*4.7.1929 in Freiburg Breisgau, +1954

Weitere Lebensdaten

1911 – 1914 Medizinstudium

1914 – 1918 Frontsoldat, EK II
1918 – 1921 Oberarzt in Düsseldorf
1921 – 1935 Prof. für Gynäkologie in Freiburg

1929 – 1931 Außerplanmäßiger außerordentlicher Professor Uni Freiburg,

1933 auch als Oberarzt tätig am Isrealitischen Krankenhaus in Köln

Bis 1935 Uniklinik Köln;

1935 Emigration in die Türkei auf Einladung der Universität Istanbul

1936 (?) bis 1941 Chefarzt der Gynäkologie an der Assutha in Tel Aviv, private medizinische Klinik

Tod +18.10.1941 in Tel Aviv

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=606

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520

Deutsche Minderheitenzählung Mai 1939

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Vorlesungs- und Personalverzeichnis: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau (Wintersemester 1930/31)

Walter Kurt Schönholz, „Klassenkameraden begannen mich zu meiden“, In „Der Unterricht ging pünktlich weiter“ Klartext Verlag 2016

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 20.5.2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Fritz Dross, „Ausführer und Vollstrecker des Gesetzeswillens“ – die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie im Nationalsozialismus; Zeitschrift Geburtshilfe und Frauenheilkunde S01, 2016

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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