Lebenstein Nathan

Nathan Lebenstein

*21.4.1880, + 23.3.1942 bei Dünamündeaktion in Riga

Vater Alexander Nathan Lebensstein *27.10.1835 in Lembeck, +10.12.1910 in Haltern

Mutter Henriette Marx

Halbschwester (Mutter Antoinette Lebenstein *24.3.1831, +1894)

Ranette Lebenstein *16.12.1867 in Lembeck, +17.8.1942 Theresienstadt

Geschwister

Berta Lebenstein *1875 Bielefeld +1942 Riga

Sara Lebenstein *1875 +1876

Emanuel Lebenstein *1876 in Haltern +1899

Julie Lebenstein *1.5.1878 in Haltern; oo Alfred Richter; Kriegerwitwe; +1932 in Recklinghausen

Louis Lebenstein *19.3.1882 in Haltern + 28.9.1882 in Haltern

Jeanette Lebenstein *7.3.1884 in Haltern oo Josef Minkel

Nanny Lebenstein *10.1.1889 in Haltern oo Müller; oo Wolters

Beruf Metzger, Beschneider in der Gemeinde

Heirat 10.11.1914 in Jever Charlotte Josephs *18.9.1884 in Jever +Sept. 1942 in Riga erschossen

Kinder

Hildegard Lebenstein *12.6. 1915 in Haltern, +10.3.1932 an Tuberkulose, in Haltern

Rosa Lebenstein *22.6.1918 in Haltern; oo 9.9.1940 Edward Spanier in Surrey, England; +17.7.1990, Richmond

Alice Lebenstein *16.7.1920 in Haltern;Febr.1939 nach England; oo Leo Kapnek; oo Smith; + 4.10.2013 Miami

Alexander Lebenstein * 3.11.1927 in Haltern; 1942 Riga, 1944 Stutthoff; +28.1.2010 Richmond, Virginia

Adressen

Haltern Disselhof 36, Münsterstr. 28; Recklinghausen, Sachsenstr. 86

Weitere Lebensdaten

9.8.1938 – 25.10.1939 Gerichtsgefängnis Recklinghausen; U-Haft wegen Schwarzschlachterei

1938 zwangsenteignet

1939 Sandarbeiter in Sythen

Mai 1939  in Haltern mit Ehefrau Charlotte und Sohn Alexander

zeitweilig in Recklinghausen mit den Schwestern Nanny Berta, Ranette auf der Sachsenstr.86

Bild vom Projekt Stolpersteine - Münsterstr. 28

Sommer 1941 bis Januar 1942 im Ghettohaus Münsterstraße 28, Besitzer Familie Cohn

Transportliste Gelsenkirchen Riga 27.1.1942

27.1.1942 deportiert von Gelsenkirchen nach Riga

1942 gehörte zum „Aufräumtrupp“ in Riga (Arbeitseinsatzbuch im Rigaer Ghetto 1942)

März 1942 Tod im Ghetto Riga „Märzaktion“

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=355

Dieter Stüber, Erinnern und Gedenken gegen Vergessen und Verdrängen, Die Schicksale der jüdischen Familien in Haltern am See von 1925 bis 1945; 2. Auflage, Haltern 2017

Arbeitseinsatzbuch im Rigaer Ghetto 1942, LVVA P-132, t. 28ap.

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Stadtarchiv Re III 6520 Jüdische Einwohner Recklinghausens

Georg Möllers, Abgemeldet nach unbekannt, Klartext 2017, 2. Auflage

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Juden und Dissidenten Münster C99634-9

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/20438-renatte-lebenstein/

https://collections.arolsen-archives.org/archive/5054456/?p=1&s=Lebenstein&doc_id=5054456

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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