Tennenbaum Leiser

Leiser Tennenbaum   Bochumer Straße 95

*4.12.1909 in Gorlice / Polen; + 19.11.1973 in Israel

Polnischer Staatsbürger

Vater Samuel Tennenbaum , verstorben vor 1930

Mutter Lube Matla Nadel *19.12.1877 in Rzeszow Galizien; 6.6.1935 nach Palästina

Beruf

Handlungsgehilfe; Chauffeur

Heiraten

Sarah Tennenbaum *29.12.1905 in Gorlice, 1934 von Amsterdam nach Palästina

22.3.1937 2. Ehe mit Chana Szpilberg *1906 in Dabrowa, Polen , seit 13.2.1933 in Tel Aviv

Tochter

Jettchen Henriette Tennenbaum; 1934 nicht mehr in Amsterdam gemeldet

Adressen

Bochumer Straße 95, Recklinghausen; König-Ludwig-Str. 16

Weitere Lebensdaten

1930 in Recklinghausen gemeldet

9.7.1932 allein nach Amsterdam, wohnt bei Frenkel und Baas

15. 7.1933 fragliche Emigration nach Verdun, Frankreich

1.10.1933 mit der ganzen Familie nach Mönchengladbach abgemeldet

24.5.1934 Mutter Lube Matel als Witwe und Ehefrau Sara ohne Tochter in Amsterdam, andere Adresse

24.6.1934 Sara Tennenbaum von Amsterdam nach Palästina

3.7.1934 Polnischer Pass in Amsterdam ausgestellt

5.10.1934 in Amsterdam abgemeldet

17.1.1935 Ankunft Palästina

6.6.1935 Mutter Lube Matel von Amsterdam nach Palästina

22.3.1937 2. Ehe in Tel Aviv

21.10.1941 Staatsbürgerschaft von Palästina

19.11.1973 Tod in Israel

Grabsteinbild von לייזר טננבאום

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=650

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252.

Stadtarchiv Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner im 3. Reich; Sta Re III 4407 Jüdische Kinder;
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520; Sta Re III 4425 Juden aus Polen

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Billion Graves

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Tennenbaum%22%7D

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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