Berger Irmgard

Irmgard Judith Savta Berger

*11.9.1928 in Stettin; + 19. 9. 2013 Jerusalem

Vater Ephraim Berger *10.10.1889 in Stanislawow, Galizien + 28.5.1942 in Sachsenhausen

Mutter Pepi Frisch *23.5.1902 in Stettin, +10.6.1999 Jerusalem

Geschwister

Max Moshe Nosson Berger * Juli 1923 in Stettin, früh verstorben

Felix Berger *15.4.1924 in Stettin oo 1950 Silva Levy

Eduard Berger *1.8.1925 in Stettin oo Maxine Berger

Marlit Berger *22.12.1930 in Recklinghausen

Joachim Yaakov *22.10.1933 in Stettin + 1944 Auschwitz

Heirat 28.3.1948 mit Arnold Aharon Becker *16.8.1921 in Berlin; +6.11.2006 in Jerusalem

Kinder

Leah Shoshana Becker *9.10.1950 in Rochester USA; oo Wolf

Rachel Devora Becker *14.3.1952 in Rochester USA; oo Chaim Dov Goldsmith

Deena Esther Becker *5.2.1956 in USA; oo1978 Krieger; oo Angstreich

Ephraim David Becker *13.10.1958

Weitere Lebensdaten

30.6.33 mit der Familie nach Stettin, Große Oderstraße 17

28.10.1938 deportiert nach Sbaschyn mit der ganzen Familie

1938 nach Bromberg

weiter nach Warschau, „Dom emigrante“

1939 nach Radom

Sommer 1939 nach Oschowo bei Danzig, Sommer Pensionat mit 110 Kindern

1.9.1939 bei Kriegsausbruch allein gelassen

dort bis Jan 1940, Mutter findet die Kinder, alle zurück nach Radom

Sommer 1940 ins Ghetto Warschau

1941 Ghetto Radom

1943 aus dem Ghetto nach Maidanek bis März 1944

März 1944 KL Plaschow mit Mutter und Geschwistern (außer Felix)

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Kosekutive Häftlingsnummer Auschwitz Irmgard Pepi und Marlit Berger

11.4.1945 Befreiung durch US Army

Sept. 2013 Tod in Jerusalem

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=49

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013
Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 18.6. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)
ITS Arolsen  International Tracing Service, Bad Arolsen

Yad Vashem Central Database of Shoah Victims‘ Names

Persönliche Mitteilungen Nichte Leah S. Wolf

USC Shoah Foundation Zeitzeugen Bericht Judith Becker (Irmgard Berger) auf You tube

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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