Borenstein Mala

Mala Borenstein

*25.5.1922 in Lodz

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos

Religion jüdisch

Vater Mendel Borenstein; ✡ ?

Mutter Laja Frenkiel; ✡ ?

Schwester

Miriam Borenstein *15.5.1926 in Lodz; oo Josef Buda *22.11.1917 in Lodz

Beruf landwirtschaftlicher Arbeiterin; Sekretärin

Adressen Lodz; Hattenhof Nr. 36;

Heirat ?

Kinder –

Weiterer Lebensweg

Kibbuz Buchenwald I auf Hof Egendorf

3.6.1945 eine erste Gruppe von 16 Chaluzim zieht auf den Hof Egendorf bei Blankenhaim, den sie „Kibbuz“ Buchenwald nannten

Kibbuz Buchenwald II auf dem Gehringshof

24.6.1945 Wechsel von 53 Chawerim aus Egendorf auf den Gehringshof in Hattenhof bei Fulda

22.8.1945 abgemeldet in Bergen-Belsen mit Ziel DP-Camp Landsberg Nr. 311

August 1945 Josef Buda zusammen mit Miriam und Mala Borenstein auf der Belegungsliste des Gehringshofs

Wechsel ins DP Center Frankfurt Zeilsheim

Heirat der Schwester Miriam mit Josef Buda

30.8.1948 Emigration von Mala Borenstein mit dem Ehepaar Buda in die USA

10.4.1950 Mala Borenstein mit Schwester Miriam und dessen Mann Josef Buda sowie deren Sohn Henry in Manhattan bei US-Census; Mala als Sekretärin in einer Textilmanufaktur, Schwager Josef Buda arbeitet dort als Techniker

1955 Einbürgerung des Ehepaar Buda als US Citizen

Gedenken

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/66721908

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5628152

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5628148

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/80190197

Volkszählung 1950 der Vereinigten Staaten

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://www.mappingthelives.org

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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