Gayer Fania

Fania Gayer geb Karanovski

*7.5.1917 in Swerdlowsk, Russland; ✡ ?

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos

Religion jüdisch

Vater Aharon Karanovski; ✡ ?

Mutter Masha Berger; ✡ ?

Großvater Abba Dell

Großmutter Genda Berger

Geschwister

Mane Menachem Zindel Karanovski *1913 in Aleksota; oo 24.3.1940 Shifra Veiler

Judel Jehuda Karanovski *15.1.1915 in Kedainiai

Esther Zil Karanovski *26.3.1924 in Kedainiai

Rachel Del Karanovski

Beruf landwirtschaftliche Arbeiterin

Adressen Swerdlowsk; Kedainiai; Netzer Sereni

Heirat

1.Ehe mit Roberto Maszkawski

2. Ehe mit Michael Gajer *9.4.1922 in Brest, Litauen; ✡ ?

Kinder

Weiterer Lebensweg

1922 Rückkehr der Familie von Swerdlowsk nach Kedainiai, Kaunas  in Litauen

Alle Geschwister Mitglied im Hashomer Hatzair

1935 Bruder Jehuda emigriert 1935 nach Palästina, Kibbuz Ramat Hashofet

1938 Fania als Kassierin in einem großen Lebensmittelladen

1940 Litauen wird Sowjetrepublik

22.6.1941 Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion

Sie will mit ihrem Mann in die Sowjetunion fliehen; es steht aber keine Lokomotive zur Verfügung.

Verhaftung nach einigen Wochen ins Gefängnis in der Miccoviciusstraße 9; einen MonatZwangsarbeit Putzen etc.

1944 Deportation ins KL Stutthof, von dort in andere Lager:

„Ich war in Boymaggetten (?), Leipzig, Friedersdorf, wir arbeiteten in allen möglichen Jobs. Manchmal nahmen sie uns mit, um uns um den Garten zu kümmern, manchmal gab uns die deutsche Frau Brot zu einer Tasse Tee. Wir säuberten den Rasen in einem Gemüsegarten.

12.3.1945 Befreiung durch die Rote Armee; Rückkehr nach Kedainiai

Gedenken

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://www.mappingthelives.org

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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