Koesten Sally

Bezalel Sally Kösten

*17.3.1920 in Oberhausen; ✡ 30.8.2008 in Tel Regev

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Shaul Natanel Koesten *17.10.1879 in Kolomea; ✡7.5.1942 Kulmhof

Mutter Ida Kaufmann *19.9.1883 in Rozniatow; ✡7.5.1942 Kulmhof

Onkel Bezalel Koesten *1876 in in Kolomea; Oberhausen; ✡?

Geschwister

Samuel Koesten *21.3.1908 in Oberhausen; ✡ 1992 in Pardess Chana; oo Rosi

Minna Ora Koesten *4.7.1909 in Oberhausen; ✡ ?; oo Nebel

Erna Koesten *31.1.1911 in Oberhausen; ✡ 8.1.1923 in Oberhausen

Jakob Koesten *14.3.1912 in Oberhausen; ✡ 8.4.1991

Miriam Koesten *10.4.2014 in Oberhausen; ✡ 12.5.2006; oo Jakob Kessel

Hanna Koesten *18.3.1918 in Oberhausen; ✡ 9.10.2010; oo Norbert Danziger

Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen

Heirat Miriam Martha Koesten *1920; Dez. 2004

Kinder

Weiterer Lebensweg

Der BACHAD Hachschara Kibbuz in Halmstad

Oktober 1938 Salomon Adler-Rudel von London an Emil Glück in Stockholm, ob möglichst bald eine orthodoxe Hachschara in Schweden gegründet werden kann um die deutschen Chaluzim aus Ricavo in Italien herauszuholen. (Adler Rudel war 1936 bis 1945 Repräsentant der deutschen Juden in internationalen Organisationen und Administrator des Central British Fund for German Jewry (CBF) in London, Emil Glück Leiter der Hachschara in Schweden)

1939 Daraufhin Gründung des BACHAD-Kibbuz in Halmstadt, Schweden

1939 Sally Koesten zur Hachschara nach Schweden

Herbst 1939 die Villa des Kibbuz brennt aus; das Zentrum mit Hilfe anderer Komitees wiederaufgebaut.

1940 lebten in Halmstadt etwa 20 Chawerim des BACHAD

8.12.1944 Sally Kösten angemeldet aus Hässelby nach Järfälla, zusammen mit Heinz Kiewe; icke döpt -nicht getauft; abgemeldet am 29.3.1945

Deportation ins Ghetto Lodz

17.5.1939 beide Eltern bei Minderheiten-Volkszählung in Oberhausen

Verbringung der Eltern aus Oberhausen in die Viehhallen Düsseldorf

27.10.1941 beide Eltern auf dem Transport aus Oberhausen ab Düsseldorf ins Ghetto Lodz

6.5.1942 Verbringung der Eltern aus Lodz  zur Ermordung in das  KL Kulmhof

Gedenken

2008 Stolpersteine für die Eltern in Oberhausen, Marktstraße 125 a

19.1.1954 Pages of Testimony für die Eltern von Schwester Ora Nebel

Grabstein für das Ehepaar Koesten

Quellen

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de904221

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de904224

Schweden, Haushalte-Untersuchungsbücher, 1840-1947

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/11198851

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Oberhausen1.jpg

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert