
Simon Kollender
*27.5.1920 in Magdeburg; ✡ ?
Staatsangehörigkeit polnisch
Religion jüdisch
Vater Haim Kollender; ✡ ?
Mutter ?
Geschwister ?
Beruf –
Adressen Magdeburg, Frankfurt; Dragebruch; Mannheim
Heirat –
Kinder –
Weiterer Lebensweg
Hachschara in Dragebruch
Simon Kollender zur Hachschara ins Umschulungslager in Dragebruch in Pommern
Frühe Hachschara-Lager in Pommern befanden sich ab 1933/1934 in Dragebruch und Altkarbe im ehemals brandenburgischen Kreis Friedeberg/Neumark und in Freienstein in der Gemeinde Blankensee in Vorpommern.

23.2.1935 Passausstellung für Simon Kollender in Berlin
18.10.1936 Eröffnung der Mannheimer Jeschiwa „Ketana“, angegliedert an die Lehr- und Lerneinrichtungen der Klausstiftung (Lemle Moses Klaus-Stiftung seit 1708)
Wie die Dragebrucher Chaluzim Arno Bratt und Berthold Klinger ist er auch zeitweilig in Mannheim gemeldet, vermutlich in der Anlernwerkstätte oder der Jeschiwa in Mannheim
Der Israelit schreibt dazu am 8. Juli 1937

7.2.1938 Einreise von Simon Kollender in Haifa mit Kapitalistenzertifikat der Kategorie A(1) 2
11.4.1940 Einbürgerung von Simon Kollender in Palästina
Gedenken
Quellen
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Hubertus Fischer, Hachschara in der Neumark: Altkarbe, Dragebruch und Heinersdorf. Drei kaum bekannte jüdische landwirtschaftliche Ausbildungsstätten in den ersten Jahren der NS-Diktatur
https://www.pommerscher-greif.de/tag/hachschara
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316