Salomon Heinz

Heinz Gustav Salomon

*22.5.1920 in Wernigerode; ✡?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Leo Salomon *14.8.1891 in Samotschin, Kolmar; ✡ 14.3.1942 in Lodz

Mutter ; ✡?

Tante Regina Salomon *5.13.1886 in Samotschin; oo Hermann Kiwi

Geschwister

Kurt Gideon Salomon *27.12.1923 in Wernigerode ; ✡ ?

Eva Rosemarie Salomon *12.10.1925 in Wernigerode ; ✡ ?

Beruf Landwirtschaftlicher Volontär

Adressen Wernigerode, Große Bergstraße 1; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen); Amsterdam,

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

17.5.1939 Vater Leo in Wernigerode, Große Bergstraße 1 bei der Minderheitenzählung

Werkdorp Nieuwe Sluis

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

3.11.1936 Heinz Salomon zur Hachschara ins Werkdorp Wieringen

1.12.1936 offizielle Anmeldung in Barsingerhorn

2.1.1938 formal bedingte Ummeldung in die Gemeinde Wieringermeeer

19.10.1938 Offizielle Abmeldung aus dem Werkdorp

Heinz Salomon auf der Argentinien-Emigrantenliste des Werkdorp

Emigration nach Argentinien

Berlin – Ghetto Lodz

Umzug des Vaters Leo von Wernigerode nach Berlin, Nachodstraße 20 bei Mandel

1.11.1941 Vater Leo auf dem Osttransport IV von Berlin ins Ghetto Lodz

14.3.1942 Tod des Vaters Leo im Ghetto Lodz

Gedenken

Grabstein für Bruder Kurt Salomon auf dem Cementerio Comunitario De Berazategui, Buenos Aires

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1147858

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11269343

https://yvng.yadvashem.org/ad

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

www.werkdorpwieringermeer.nl/

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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