Grünpeter Georg

Georg Grünpeter

*14.2.1913 in Rosenberg; ✡ 1990 in Frankfurt

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Isidor Itzchak Grünpeter *8.4.1877 in Tobola; ✡ 10.11.1950 in Haifa

Mutter Frieda Zellner *13.1.1884 in Ostrau; ✡ 1929 in Oppeln

Geschwister

Sigurd Eliahu Grünpeter *11.12.1911; 30.7.1990; oo Shifra

Beruf

Adressen Rosenberg; Frankfurt; Amsterdam; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heirat 1940 in Haifa Ottilie Braha Bromberger

Kinder

Weiterer Lebensweg

Werkdorp Nieuwe Sluis

6.9.1934 Georg Grünpeter zur Hachschara ins Werkdorp Nieuwe Sluis,

6.9.1934  Georg Grünpeter gemeldet in Barsingerhorn, zusammen mit Felix Tauber und Herbert Gollop

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

23.1.1935 Georg Grünpeter abgemeldet aus dem Werkdorp, „ambtshalve“ ins „buitenland“, zusammen mit Felix Tauber (*1917 in Breslau) und Herbert Gollop (*1918 in Berlin);

Gollop ging nach England zurück

7.3.1939 Ankunft von Bruder Sigurd Grünpeter in Haifa auf der SS BESSARABIA

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://danielabraham.net/tree/related/dora

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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