Henry Blumenthal
*24.2.1921 in Berlin; ✡ 10/1996 in Brent England
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater ?; ✡ vor 1935
Mutter Wally Sieler geb. Blumenthal *12.1.1897 in Berlin; ✡ 31.6.1943 Auschwitz
Halbschwester (Vater Heinrich Sandmann, Nicht-Jude)
Ruth Blumenthal *15.12.1934 in Berlin; ✡ 31.6.1943 Auschwitz
Adressen Berlin, Friedrichstraße 131 d
Heirat ledig
Kinder –
Weiterer Lebensweg
Ostern 1929 Einschulung Volksschule

Ostern 1935 Schulwechsel in die 6. Klasse (3b)
19.3.1939 Schulabschluss
17.5.1939 Henry mit seiner Mutter Wally Sieler und Schwester Ruth Blumenthal in Berlin Mitte, Friedrichstraße 131 d bei der Minderheitenheitenzählung
Hachschara in Rüdnitz
Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker
Henry Blumenthal aus Berlin zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.
Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.
Vermutlich noch im Sommer 1939 gelingt Henry Blumenthal die Emigration nach England.
Berlin – Auschwitz

28.6.1943 Deportation von Mutter Wally und Schwester Ruth auf dem 39. Osttransport von Berlin nach Auschwitz
Gedenken
–
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1160520
https://collections.arolsen-archives.org/de/search/topic/1-1-5-1_8012500074?s=8012500074
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/12
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316
Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5278110