Lotte Lewinsohn
*27.4.1906 in Stolpmünde; ✡ 24.8.1942 in Stolp (Suizid)
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Julius Lewinsohn30.8.1870 in Walsleben ; ✡ 24.8.1942 in Stolp (Suizid)
Mutter Lilli Weil *21.2.1881 in Stettin; ✡ 24.8.1942 in Stolp (Suizid)
Geschwister
Beruf Buchhalterin
Adressen Stolpmünde; Stolp, Bismarckplatz 11; Spreenhagen, Groß Breesen, Steckelsdorf
Heirat
Kinder
Der Vater Julius war Arzt in Stolp
17.5.1939 beide Eltern in Stolp, Bismarckplatz 11 bei Minderheiten-Volkszählung
Weiterer Lebensweg
Gut Winkel
Lotte Lewinsohn als angestellte Buchhalterin in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.
Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.
Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.
Wechsel in das Umschulungslager Groß Breesen
1941 Wechsel von Lotte Lewinsohn nach Steckelsdorf
24.8.1942 gemeinschaftlicher Suizid von Lotte Lewinsohn mit ihren Eltern Julius und Lilli in Stolp



Gedenken
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de913852
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316