Monderer Margot

Margot Monderer

*2.8.1919 in Köln; ✡ 8.5.1942 in Kulmhof

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Heinrich Chaim Monderer *4.5.1878; ✡ 6.6.1932 in Köln Bocklemümd

Mutter Jetta Jenny Faber *1894; ✡ 1980

Isidor Monderer *29.1.1917 in Deutz (Köln)

Geschwister

Paula „Penny“ Monderer *22.4.1923 in Köln; 3.4.2010 in Ottawa; oo 1948 in London Harry Silver

Beruf landwirtsch. Praktikantin

Adressen  Köln; Düsseldorf; Essen; Spreenhagen

Heirat ledig

Kinder

6.7.1936 Passausstellung für Schwester Paula in Düsseldorf

21.3.1939 Alija von Schwester Paula mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

17.5.1939  bei Minderheiten-Volkszählung

Weiterer Lebensweg

Margot Monderer von Essen zur Hachschara ins Umschulungslager Gut Skaby Friedersdorf

Gut Winkel

1939 Margot Monderer von Essen zur Hachschara ins Gut Winkel

Gut Winkel in Spreenhagen bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.

17. Mai 1939 Margot Monderer in Gut Winkel, Spreenhagen

Düsseldorf – Lodz – Kulmhof

27.10.1942 Margot Monderer auf dem Transport ab Düsseldorf ins Ghetto Lodz

7.5.1943 Deportation in das Vernichtungslager Kulmhof

8.5.1943 Tod in Kulmhof

Gedenken

31.10.1999 Page of Testimony für Margot Monderer von Freundin Gertrud Maier-Weinflasz

Quellen

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-14a.jpg

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de931820

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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