Adler Lieselotte

Lieselotte Adler

*11.10.1919 in Erkner; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Nathan Norbert Adler *25.11.1885 in Külsheim; ✡ 5.3.1943 in Auschwitz

Mutter Ida Rosenthal *22.5.1899 in Frankfurt

Großmutter Ernestine Adler geb. Kahn *12.9.1864 in Külsheim; ✡14.3.1942

Geschwister unbekannt

Beruf Landarbeiterin

Adressen Frankfurt, Sternstraße 36 III; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ledig

Kinder

Ein uneheliches Kind *1942

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Lieselotte Adler zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 in Gut Winkel, Spreenhagen

17.5.1939 Lieselotte Adler bei den Eltern in Frankfurt, Sternstraße 36 III

September 1939 Namenlisten verschiedener Gemeinden im Landkreis Beeskow-Storkow

September 1939 noch in Beeskow-Storkow

7.12 1939 Vater Nathan verurteilt zu 5 ½ Jahren Zuchthaus wegen Devisenvergehen

9.4.1940 Verlegung in das Zuchthaus Brandenburg-Görden

3.3.1942 Lieselotte Adler Ausstellung einer Geburtsurkunde beim Standesamt Frankfurt

Geburtsanzeige eines unehelichen Kindes (8.6.?)

Deportation

Zeitpunkt und Zielort der Deportation sind unbekannt

Gedenken

Pages of Testimony für Lieselotte und ihre Eltern von Association Communitv Italy

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de828740

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70372431

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71076335

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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