Witkowski Horst

Horst Witkowski (JJNN)

*2.4.1923 in Breslau; ✡ ?

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Leo Witkowski *10.11.1891 in Breslau; ✡ 14.9.1943 in Auschwitz

Mutter Elfriede Klotz *27.11.1895 in Breslau (keine Jüdin); ✡ ?

Geschwister

Gerda Witkowski *5.7.1921 in Breslau; ✡?; oo Huldschinski

Cousin ? Georg Eugen Witkowski *28.1.1918 in Breslau; ✡5.3.1943 nach Auschwitz

Beruf Mechaniker

Adressen Breslau, Gräbschener Straße 27; Hamburg Blankenese, Rissener Landstraße 127

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Ostern 1929 Einschulung in Breslau; Realschule

1938 Schulentlassung

Jüdische Lehrwerkstatt in Breslau

Hachschara

Horst Witkowski mit dem Hausbewohner Hans Michlowitz zur Hachschara nach Hamburg Altona Rissen ; hier existierten drei Zentren für die Älteren/Erwachsenen: Ejn Chajim (seit August 1933), Schachal und Cherut-Charut (beide seit Dezember 1933); Horst Witkowski im Kibbuz Ein Chaim

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Horst Witkowski mit dem Mitbewohner Hans Michlowitz in Hamburg Blankenese, Rissener Landstraße 127

17.5.1939 Leo und Elfriede Witkowski mit Sohn Horst in Breslau, Gräbschener Straße 27

17.5.1939 Hans Michlowitz mit dem Vater Hugo und Schwester Lina in Breslau, Gräbschener Straße 27

17.5.1939 zur Untermiete bei Michlowitz wohnen Hugo und Hulda Rosenthal mit Sohn Heinz (*2.3.1914) sowie Hildegard Frey geb Rosenthal in Breslau, Gräbschener Straße 27

August-September 1944 Kurzbach

Sept. 1944 bis Januar 1945 Grüntal

3.1.1945 KL Groß Rosen

April 1945 Flucht aus Groß Rosen (?, die Auflösung von Groß Rosen im Januar1945)

Februar bis Mai 1946 in Berge, Westfalen, wo auch die Schwester Gerda war

1.2.1949 Antragsgenehmigung zur Unterstützung der Emigration

2.2.1949 in Hamburg als „Musikstudent“

15.3.1951 noch in Düsseldorf

Gedenken

18.6.1956 Page of testimony für den Vater Leo Witkowski von dessen Neffen Lutz Witkowski

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT430305_Breslau61.jpg

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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