
Simon Dorembus/Doron
*27.5.1921 in Berlin; ✡ ?
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Seinwel Dorembus *20.10.1881 in Lodz; ✡ Ghetto Warschau vor 1944
Mutter Esther Gitla Wolfstein*20.10.1890 in Warschau ✡ ? vor 1945 in Auschwitz
Geschwister
Samuel Dorembus *5.11.1919 in Nürnberg
Beruf Landarbeiter
Adressen Berlin; Nürnberg; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat ?
Kinder zwei
Weiterer Lebensweg
1936/37 Bruder Samuel nach Palästina
Polenaktion
28.10.1938 Seinwel und Esther Dorembus abgeschoben aus Nürnberg nach Zbaszyn
Gut Winkel
Simon Dorembus zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
Minderheiten-Volkszählung
Alija
22.7.936 Ausstellung eines Passes für Simon Dorembus in der polnischen Botschaft in München
10.1.1938 Einreise von Simon Dorembus in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)
Nachkriegszeit
Gedenken
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de852564
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316