
Salomon „Simon“ Kimmelfeld
*29.5.1921 in Bochum; ✡ 7./8.5.2006 Israel
Staatsangehörigkeit staatenlos
Religion jüdisch

Vater Abraham Efraim Kimmelfeld *13.2.1902 in Tomaszow; ✡ nach 4.4.1944 in Auschwitz
Mutter Lipka Lea Mordkowitz *15.8.1898 in Tomaszow; ✡ 1943 in Auschwitz
Geschwister
Adolf „Adi“ Kimmelfeld *16.4.1928 in Berlin; 27.8.1941 in Berlin
Onkel
Zysze Kimmelfeld *19.12.1904 in Tomaszow; ✡überlebt in Paris
Beruf Landarbeiter
Adressen Bochum; Berlin ; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat Jehudit Mendelbaum *1930; ✡ 1989 in Israel
Kinder vier
Dawid Dudik Kimmelfeld *15.8.1950 in Kfar Saba; ✡4.2.1970 kriegsgefallen
Adva Kimmelfeld; oo Nitzan Bazelet
Zwei weitere
Weiterer Lebensweg
Ostern 1927 Einschulung in Berlin

18.12.1933 Schulwechsel in die 96. Volksschule
Ostern 29.3.1935 Schulaustritt
Gut Winkel
- März 1937 Salomon Kimmelfeld zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
1.3.1937 Salomon Kimmelfeld im Vorbereitungslager in Gut Winkel
30.4.1937 Salomon Kimmelfeld auf der Zugangsliste des Gut Winkel vom April 1937

30.6.1937 Kimmelfeld auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel
Alija

16.4.1936 Ausstellung eines Fremdenpass für Salomon Kimmelfeld in Berlin
25.8.1937 Einschiffung in Triest

30.8.1937 Einreise von Salomon Kimmelfeld in Haifa mit einer großen Gruppe der Jugendalija mit Studentenzertifikaten Kategorie B(III)
Flucht des Vaters nach Belgien
Bruder Adolf ins Jüdisches Waisenhaus Pankow Berliner Str. 120-121
Minderheiten-Volkszählung
17.5.1939 Mutter Lipka Kimmelfeld in Berlin Wolliner Str. 53 VH III
17.5.1939 Bruder Adolf im Jüdischen Waisenhaus Pankow, Berliner Str. 120-121
Zuletzt wohnt er wieder bei der Mitter Lipka Wolliner Str. 53 VH III

28.8.1941 Tod des Bruders Adolf in Berlin; er ist auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin Weißensee beigesetzt
Fabrikaktion in Berlin
20.3.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert.

1.3.1943 Mutter Lipka Kimmelfeld auf dem 31. Osttransport von Berlin nach Auschwitz
Kazerne Dossin Mechelen

4.4.1944 Vater Efraim auf dem XXIV. Transport von Mechelen nach Auschwitz
Nachkriegszeit
15.7.1945 Einbürgerung von Salomon Kimmelfeld in Palästina
Gedenken

20.7.1955 Pages of Testimony für die Mutter und Bruder Adi von Shimon Kimmelfeld
Quellen
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1089446
https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de208546
https://victims.auschwitz.org/victims
https://beeldbank.kazernedossin.eu/portal
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316