Salomonski Anni

Anni Salomonski

*23.12.1919 in Frankfurt/Oder; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Dr. phil. Meir Martin  Salomonski ; ✡ Oktober 1944 Auschwitz

Mutter Paula Baruch *1885; ✡ 1923

Stiefmutter Lotte Spanier geb. Norden *22.3.1905 in Berlin; ✡1942 Raasiku

Geschwister

Eva Salomonski *20.8.1911 in Frankfurt/Oder; ✡1994

Hilde Salomonski *8.3.1916 in Frankfurt/Oder; ✡1.6.2005 in Newton Massachusetts; oo Dr.med. Henry Herzog (1910-1991)

Franziska Salomonski *23.12.1919 in Frankfurt/Oder; ✡ ?; oo Loewy

Halbgeschwister

Adolf Salomonski *2.1.1928 in Berlin; ✡ Oktober 1944 Auschwitz

Ruth Mirjam Salomonski *24.5.1931 in Berlin; ✡5.4.1945 in Theresienstadt

Beruf Landarbeiterin

Adressen Frankfurt/Oder; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1945 (7-9) in Hendon mit Heinz Cohn

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Vater Meir war Rabbi in Frankfurt/Oder und Berlin

1923 Tod der Mutter Paula

1926 Zweite Ehe des Vaters mit Lotte Spanier-Norden

8.1.1936 Scheidung des Vaters von Lotte Spanier-Norden

Schwester Eva emigriert in die Schweiz

Schwester Hilde Salomonski emigriert in die USA

Gut Winkel

15.4.1936 Anni und Franziska Salomonski zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

20.10.1937 Schwester Franziska nach Argentiien

30.9.1936 Anni und Franziska Salomonski auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Vermutlich 1939 Anni Salomonski nach England

Holdheim-Schule

Bruder Adolf besucht die Holdheim-Schule

1936 wurde die Jüdische Privatschule des Bildungsvereins, später Holdheim-Schule von der Reformgemeinde als höhere Schule eingerichtet mit dem Lehrplan des Reform-Realgymnasiums, ab 1937 in der Nürnberger Straße 66

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Vater Martin mit den Halbgeschwistern Adolf und Ruth Salomonski in Berlin, Rankestraße 33 im Haus der Jüdischen Gemeinde

Britischer Census

29.9.1939 Anni Salomonski als Pflegepraktikantin im Municipal Hospital, Brighton Municipal Hospital, Brighton, Sussex

Berlin – Theresienstadt – Auschwitz

19.6.1942 Vater Martin mit den Halbgeschwistern Adolf und Ruth Salomonski auf dem Transport I/9 von Berlin nach Theresienstadt

28.9.1944 Bruder Adolf auf dem Transport E k Theresienstadt – Auschwitz

16.10.1944 Vater Martin auf dem Transport E r Theresienstadt – Auschwitz

4.4.1945 Tod von Schwester Ruth in Theresienstadt

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1148491

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1148624

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1148448

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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