Winter Herrmann

Hermann Winter  Bochumer Straße 248

*10.9.1881 in Glehn bei Mönchengladbach, +18.6.1936 in Recklinghausen (Herzinfarkt)

Vater

Mutter

Heirat Rosa Eckstein *1.4.1881 in Friesheim Euskirchen; 1940 nach Peru, +Okt 1976 Milwaukee USA

Kinder

Karl Winter *21.06.1909 in Recklinghausen, Elektriker; 26.06.1936 nach Lima, Peru, später USA

Albert Winter *27.11.1910 in Recklinghausen, Metzger 1939 nach Shanghai

Josef Winter *7.12.1911 in Recklinghausen, Gemeindesekretär, 1939 nach Shanghai

Wilhelmine Winter *2.6.1914, später verw. Trenk, verw. Beitowitz, verh. Wertheim, +1985 Phoenix

Beruf Kaufmann

Weitere Lebensdaten

Frontsoldat im Ersten Weltkrieg, Träger des Eisernen Kreuzes; Mitglied im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten

Bochumer Straße 248, links das helle Eckhaus, ca 1910

Kurzwarenhandel Bochumer Straße 248, Ecke Hochlarmarkstraße

Tod am 18.6.1936 in Recklinghausen (Herzinfarkt)

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=694

Georg Möllers, Biografie der Familie Winter, PDF-Datei Anhang zur biographischen Datei

„Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes

in Recklinghausen 1933-1945“ – Link: www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Diethard Aschoff, „Jeden Tag sahen wir den Tod vor Augen“. Der Auschwitzbericht der Recklinghäuserin Mine Winter, in: VZ 94 – 96, 1995 – 97, hg. v. W. Burghardt, S. 321 – 386

Ralph Piorr (Hrsg) Ohne Rückkehr. Die Deportation der Juden aus dem Regierungsbezirk Arnsberg

nach Zamość im April 1942; Essen 2012

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013.
Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand 28.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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