
Zwi HerszBlank
*23.7.1916 in Lublin; ✡ 13.2.1992 in Netzer Sereni
Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos
Religion jüdisch
Vater Alexander Zosha ben Pesach Blank *1883; ✡ 1942 in Maidanek
Mutter Shoshana bat Elijahu Rosenberg *1892; ✡ 1942 in Maidanek
Geschwister
Ber Blank *?; ✡1915
Moshe Chiel Blank *1910; ✡ 1942 in Maidanek
Selig Blank *1911; ✡ 1942 in Maidanek
Sarah Blank *1913; ✡ 1942 in Maidanek
Mania Blank *1922; ✡ 1942 in Maidanek
Tzvia Blank *1920; ✡ 1942 in Maidanek
Pessach Blank *1924; ✡ 1942 in Maidanek
Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter
Adressen Lublin; Netzer Sereni
Heirat Rebecca Sznajdmann *10.8.1912 Weißrussland;
Kinder eins
Weiterer Lebensweg
1937 Eintritt in die Armee Polens, Soldat in einer Panzereinheit
1.9.1939 Einmarsch der Wehrmacht in Polen
Sein Bataillon rettet sich nach Rumänien
Zwi Blank flieht illegal in die Sowjetunion, wird als Spion verhaftet und in einen GULAG in Sibirien interniert
22.6.1941 Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion;
30.7.1941 Übereinkunft der USSR mit der polnischen Sikorski-Exilregierung in London zur Amnestie aller polnischen Staatsbürger in der Sowjetunion
Nach Entlassung aus dem GULAG tritt er in die „Rote Armee“ ein.
8.5.1945 Kapitulation der Wehrmacht; Demobilisierung seiner Einheit, mit seinen Entlassungspapieren geht er in das zerstörte Lublin, wo er aber niemanden aus seiner Familie mehr vorfindet.
Zwi Blank beteiligt sich aktiv an Schleuseraktionen der Jüdischen Brigade (BRICHA)
Stationen von Zwi Blank in Italien
Padua
29.10.1945 Bari
2.11.1945 Cremona
Rom
3.11.1945 Leuca
1.7.1946 Leuca
17.3.1947 Bari

Alija zu einem nicht bekannten Zeitpunkt
Eintritt in den Kibbuz Buchenwald, später umbenannt in Netzer Sereni
Gedenken
Dank
Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur
Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal
der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom
Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur
auf Hebräisch/Iwrit publiziert.
Mein besonderer Dank gilt
Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges
Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute
Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland
1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses
Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.
Quellen
https://collections.arolsen-archives.org/en/document/66620344
Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009
Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994
Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998
https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald
https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni
Home – Deutsch
BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)
https://www.mappingthelives.org
http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf
http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374
Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM
Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten
Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947