Rooij de, Wim

Willem Wim Herman de Rooij

*28.6.1921 in; ✡ 6.1.1945 in Amsterdam

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Jacobus de Rooij*7.6.1884 Amsterdam; ✡14.10.1944 Auschwitz

Heirat der Eltern am 1.9.1920 in Kettwig

Mutter Pauline Joseph *19.5.1888 in Kettwig; ✡14.10.1944 Auschwitz

Großvater Willem de Rooij *18.3.1861; ✡17.9.1943 in Auschwitz

Großmutter Anna Wolf *13.4.1861 Amsterdam; ✡17.9.1943 in Auschwitz

Großvater Hermann Hirsch Anschel Joseph *13.6.1848 in Mintard; ✡25.9.1917 in Kettwig

Großmutter Henriette Gerson*5.11.1846 in Kempen; ✡25.3.1918

Geschwister

Beruf Medizinstudent an der Municipal Universität Amsterdam

Adressen Tjimahi-Bandoeng; Amsterdam;

Heirat  ledig

Kinder

Weiterer Lebensweg

1927 kommt die Familie aus Indonesien nach Den Haag

Besuch der Grundschule in Amsterdam, Van de Veldestraat

1928 von Den Haag nach Amsterdam

12.2.1940 Wim de Rooij meldet einen Fahrraddiebstahl

Laut Westerbork Memorial a name and face war Wim de Rooy in Westerbrok ab Dezember 1943inhaftiert

Internierung in Westerbork, registriert am 15.12.1943

Entsprechend einer zeitgenössischen Liste der aus Westerbork geflohenen 21 Chaluzim ist er in der Nacht vom 3. auf den 4. März geflohen.

 Widerstandskämpfer Boris

Unter dem Decknamen Boris gehörte Wim de Rooij verschiedenen Widerstandsgruppen an:

Gerrit van Veen-Gruppe, er fälschte Ausweise

Übergang in die bewaffnten Arm der Gruppe van Veen, die „Groep Paul“

Im Hungerwinter 1944/45 führte die Groep Paul verschiedene Einbrüche bei Lebensmittelfirmen durch.

5.1.1945 Beim Einbruch in die Schokalade- und Süßwarenfabrik Klene&Co in der Looiersgracht, um Zucker für „onderduiker“ zu beschaffen, werden die sieben Einbrecher von der Polizei gestellt. Wim de Rooij wird bei einem Feuergefecht durch ein Geschoss verwundet und erliegt seiner Verwundung am 6. Januar im Lazarett der Luftwaffe im Wilhelmina-Gasthuis. Seine sechs Gefährten werden verhaftet und später hingerichtet. Sein Leichnam wird nach einigen Wochen in einer Leichengrube gefunden und auf dem Ehrenfriedhof in Bloemendaal beigesetzt.

3./4.3.1944 Flucht aus Westerbork;

6.1.1945 Wim de Rooij in Amsterdam, Lazarett der Luftwaffe im Wilhelmina-Gasthuis

Deportation Theresienstadt/Auschwitz

26.2.1944

12.10.1944 Deportation von Theresienstadt nach Auschwitz

Gedenken

3.4.1947 Burgermeister D’Ailly enthüllt das Monoment für die am 6.1.1945 Erschossenen

Grabstein für Wim de Rooij auf dem Friedhof Bloemendaal Overveen

Quellen

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Willem%20de%20Rooij%201921%22%7D

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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