Pagener Werner

Werner Pagener

*18.7.1911 in Köln; ✡ 26.7.1972 in Köln

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Julius Pagener *16.1.1875 in Epe; ✡ ?

Mutter Martha Weinberg *20.1.188 Herford; ✡ ?

Geschwister

Anni Pagener *29.5.1922 in Köln; ✡ ?; oo 1945 in Tel Aviv Ernst Epstein

Beruf Landwirtschaftlicher Volontär; Fabrik-Manager

Adressen Köln; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen); Amsterdam,

Heirat 21.11.1947 Volz

Kinder

Michaela Pagener; oo Petermann

Weiterer Lebensweg

27.3.1936 Passausstellung für Werner Pagener in Köln

17.5.1939 — bei der Minderheitenzählung

Werkdorp Nieuwe Sluis

13.2.1936 Werner Pagener angemeldet zur Hachschara im Joodsche Werkdorp Nieuwe Sluis

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

30.8.1936 Werner Pagener abgemeldet in die Schweiz

28.3.1938 Einreise in Haifa von Werner Pagener mit Kapitalisten Zertifikat Kategorie A (1)

24.1.1939 Einreise der Eltern in Haifa mit Kapitalisten Zertifikat Kategorie A (1)

11.4.1940 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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