Katz Siegmund

Dr. Siegmund Katz

*28.1.1883 in Herborn; ✡ 21.2.1945 Theresienstadt

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Juda Katz *26.11.1843 in Altenkirchen; ✡ 23.12.1914

Heirat der Eltern 23.4.1878 in Herborn

Mutter Malida Stiefel *2.6.1853 in Düdelsheim; ✡ ?

Großeltern Liebmann und Rebeka Katz

Halbgeschwister aus der ersten Ehe mit Jettchen Stiefel

Adolf Katz *17.7.1875 in Herborn; oo Margarete Weinberg; oo Gertrud Möller

Lina Katz *30.9.1876 in Herborn

Geschwister

Bernhard Katz *2.2.1879; oo Luise Strauss

Siesel Katz *28.1.1883 in Herborn

Beruf

Adressen Herborn; Spreenhagen; Köln, Jakordenstraße 17

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Siegmund Katz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

17.5.1939  Siegmund Katz in Gut Winkel bei Minderheiten-Volkszählung

Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.

„Mischlingsaktionen“ 1944/45

19.9.1944 reichsweite „Mischlingsaktion“, Männer wurden zunächst im Sammellager Zeitz, bzw. im Zwangsarbeiterlager Oberloquitz interniert; Dr. Sigmund Katz in das Arbeitslager Zeitz

29.9.1944 Arbeitslager Weißenfels

10.12.1944 Transport nach Halle/Saale, Leuna-Werke

Januar 1945 Auflösung des Arbeitslagers der OT in Halle, auf dem „Leipziger Transport“ nach Theresienstadt

12.1.1945 Dr. Sigmund Katz auf dem Transport XVI/6 der Zwangsarbeiter der Mischlingsaktion von Halle nach Theresienstadt

21.2.1945 Tod in Theresienstadt

Notiz des Leichenbeschauers auf der Rückseite: Kein Schmuck

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de895876

https://www.statistik-des-holocaust.de/XVI6-1.jpg

https://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/dokument/98432-katz-siegmund-toten-begleitschein-ghetto-theresienstadt

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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