Lieber David

David Lieber

*4.3.1921 in Gelsenkirchen; ✡4.10.2001 in Tel Aviv

Staatsangehörigkeit unsicher; staatenlos

Religion jüdisch

Vater Elimelech Emanuel Lieber 28.4.1878; ✡6.10.1932 in Medzilaborce, Slowakei

Mutter Pessel Pepi Reich *21.5.5.1883; ✡ ?;

Onkel (?)Otto Lieber *30.6.1883; bis 1931 in Buer; ✡ ?; oo Paula Meyer *19.11.1881 Gelsenkirchen

Geschwister

Israel Lieber *1903 in Medzilaborce; ✡?

Leni Lieber *1905 in Medzilaborce; ✡?

Sara Ruchel Lieber *1906 in Medzilaborce; ✡?

Levi Lieber *1908 in Medzilaborce; ✡?

Freida Lieber *5.5.1910 in Medzilaborce; ✡ 1/1997 Antwerpen; oo Jacob Wilk

Golda Lieber *18.6.1912; ✡?; oo Leo Goldzaner

Isaak Lieber *6.4.1914; ✡?

Beruf

Adressen (?)Buer, Ewaldstraße 29 ;Schweden;  

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

28.10.1938 bei der Polenaktion in Gelsenkirchen wurden zwei Juden mit dem Familiennamen Lieber (Leni und Salomon) nach Zbaszyn abgeschoben.

10.5.1939 Abschiebung von Fanny Lieber nach Polen

1939 Flucht von Otto und

Minderheitenzählung

17.5.1939 Otto und Paula Lieber in Gelsenkirchen, Von-der-Recke-Str. 4

Emigration nach Schweden

Frühjahr 1939 das Londoner Büro der „Youth Aliyah“ überträgt Eva Warburg die Leitung der Jugend Alijah i Sverige mit Sitz in Stockholm

Juni 1939 wurde der alte Gutshof Hälsinggården in Korsnäs in Nordschweden bei Falun als Jugendalijah-Hof für die mittlere Hachschara (15-17 Jahre) in Trägerschaft der »Stiftung für Landwirtschaftsausbildung« eröffnet

14.4.1941 -26.5.1942 David Lieber in Bjärt bei Stockholm; „icke döpt“ -nicht getauft

Nachkriegszeit

Oktober 1945 David Lieber auf der Mitgliederliste des Hechaluz Schweden, Alte Chaluzim

Gedenken

23.5.2018 Stolpersteine für Otto und Paula Lieber in der Ewaldstraße 29

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/search/topic/3-1-1-3_1211000?s=1211000

http://gelsenzentrum.de/liste_gelsenkirchen_bentschen_zbaszyn.htm

Courage to Act: Rescue in Denmark

https://safe-haven.dk

https://www.mappingthelives.org

http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de/stolpersteine_familie_otto_lieber.htm

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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