Bardfeld Wolfgang

Wolfgang Zeew Bartfeld

*6.9.1917 in Leipzig

Staatsangehörigkeit Polnisch, staatenlos;

Religion jüdisch

Vater Osias Oskar Bartfeld ; 1930

Mutter Rebecca Werblowski *2.11.1883 in Lepzig; 5.2.1941

Geschwister

Grete Bartfeld *1910 in Leipzig; in Montevideo

Hildegard Bartfeld *3.2.1912 in Leipzig; 23.3.2000 in New Jersey; oo Hersz Cyter

Beruf Lehrer

Adressen Leipzig, Walter-Blümel-Straße  22 und 15; Gentofte; Korsnäs, Schweden

Heirat Inga Chritiansen *23.9.1917 in Gentofte, Dänemark; 27.11.1991

Kinder zwei

Uri Hans Bardfeld *1942 in Gladsare; 6.4.1962 in Danby, New York

Weiterer Lebensweg

Vermutlich zur Hachschara  in Urfeld

Führerkursus 15.-26.4.1936 in Gut Winkel

Zeew Bartfeld auf der Gestapoliste des vom Makkabi Hazair im Gut Winkel ausgerichteten Führerkursus mit 64 Teilnehmern aus Deutschland

Minderheitenzählung

17.5.1939 Mutter Rebecca in Leipzig, Walter-Blümel-Straße 15

Dänemark

1939 Emigration von 500 garantierten Jugendlichen nach Dänemark zur Hachschara auf einzelnen Bauernhöfen

5.11.1940 Wolfgang Bardfeld in Akseltorvet, Næstved, Præstø bei dänischem Census

9.4.1940 Einmarsch der Deutschen in Dänemark; Dänemark bleibt in Teilen autonom bis zum Oktober 1943

Ausnahmezustand in Dänemark 1943

29.8.1943 Die deutschen Besatzer verkünden den „Ausnahmezustand“ wegen zunehmender Widerstandaktionen

17.9.1943 Adolf Hitler befiehlt die Endlösung für die Juden in Dänemark

September 1943 Anordnung von Werner Best, SS-Obergruppenführer und Generalbevollmächtigter für Dänemark

„Die Festnahme der zu evakuierenden Juden erfolgt in der Nacht vom 1. zum 2.10.43. Der Abtransport wird von Seeland zu Schiff (ab Kopenhagen), von Fünen und Jütland mit der Bahn Sonderzug durchgeführt“.

28.9.1943 der deutsche Diplomat Georg Ferdinand Duckwitz verrät die geplante Deportation bei einem Treffen mit dänischen Sozialdemokraten.

Oktober 1943 7700 Juden können sich mit Hilfe der dänischen Bevölkerung in einer Massenflucht über den Øresund (Ostsee) nach Schweden retten.

Nachkriegszeit

Oktober 1945 Wolfgang, Inga und Uri Barth auf der Mitgliederliste des Hechaluz Schweden, „Alte Chaluzim“

Wolfgang, Inga und Uri Barth zuletzt in Korsnäs, Schweden

6.-16.6.1947 Wolfgang, Inga und Uri Barth auf der SS DROTTNINGHOLM VON Göteborg nach New York

Gedenken

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/129820074

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 7389); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85 Genealogie Seite My Heritage

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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