Marcus Hilde

Hilde Jüttner geb. Marcus

*30.6.1913 in Bochum; ✡ 1943 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moritz Marcus *14.2.1886 in Lüneburg; ✡ 29.2.1944 in Auschwitz

Mutter Käthe Unger *12.11.1887 in Braunschweig; ✡ nach März 1942 im Ghetto Piaski

Geschwister

Helmut Marcus *26.4.1916 in Bochum; ✡ in Auschwitz

Beruf Arbeiterin

Adressen Bochum; Berlin, Sybelstraße 40

Heirat Hans Jüttner *14.9.1914 in Bromberg; ✡ in Auschwitz

Kinder keine

Weiterer Lebensweg

10.11.1938 Novemberpogrom

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Hilde und Hans Jüttner in Berlin, Schöneberg, Stübbenstraße 2 mit den Eltern und Bruder Helmut; hier wohnten auch die Schwiegereltern Georg und Adele Jüttner

Hilde und Hans Jüttner zur Zwangsarbeit verpflichtet im Kabelwerk Gartenfeld, Siemens-Schuckertwerke

Deportationen

28.3.1942 Mutter Käthe Marcus auf dem Transport von Berlin ins Ghetto Piaski

19.2.1943Hilde und Hans Jüttner auf dem 29. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

26.2.1943 Bruder Helmut Marcus auf dem 30. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

28.5.1943 beide Schwiegereltern auf dem 90. Alterstransport vom 28.5.1943 nach Theresienstadt

Leben im Untergrund

Vater Moritz war auch für den 90. Alterstransport vom 28.5.1943 nach Theresienstadt vorgesehen; lebte im Untergrund, wurde später verhaftet

29.2.1944 Tod des Vaters in Auschwitz

Gedenken

8.6.2009 Stolpersteine für Hilde, Hans, Georg und Adele Jüttner in Berlin Sybelstraße 40

Quellen

https://www.stolpersteine-berlin.de/de/sybelstr/40/adele-juttner

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_ber_ot29.html

Stadtarchiv Bochum (Hrsg.) Vom Boykott zur Vernichtung, Klartext, 2002

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1084595

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1115308

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1602047

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1084371

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1084429

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

Hubert Schneider, Leben nach dem Überleben; LIT-Verlag 2014

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

https://www.kohlengraeberland.de/wp-content/uploads/2025/01/Gedenkbuch-Opfer-der-Shoah-aus-Bochum-u.-Wattenscheid.pdf

Manfred Keller/Gisela Wilbertz (Hg.), Spuren im Stein. Ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, Essen 1997

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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