Scheiner Klara

Klara Scheiner

*19.10.1920 in Landsberg; ✡ 22.1.1979 in Jerusalem

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Isaak Scheiner *19.2.1889 in Solotwina; ✡1939 in Antwerpen

Mutter Judith Hillmann *2.10.1893 in Nadworna; ✡18.12.1987 USA

Geschwister

Thea Scheiner *28.6.1928 in Landsberg; ✡ USA

Beruf landwirtschaftliche Praktikantin

Adressen Landsberg; Berlin, Blumenstraße 25;

Heirat 5.5.1942 in Jerusalem Erich Ludwig Schneider *23.5.1918

Kinder

Weiterer Lebensweg

14.1.1935 Einreise von Erich Schneider in Haifa mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

16.11.1935 Fremdenpassausstellung für Klara Scheiner in Berlin

Klara Scheiner zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

12.1.1938 Einschiffung von Klara Scheiner in Triest

17.1.1938 Einreise von Klara Scheiner mit Studentenzertifikat B(III)

17.5.1939 beide Eltern und Schwester Thea in Berlin, Blumenstraße 25bei Minderheiten-Volkszählung

1939 Flucht der Eltern und Schwester Thea nach Antwerpen.

1939 Tod des Vaters in Antwerpen

Mutter Judith und Schwester Thea Scheiner überleben die Besatzung Belgiens im Versteck

5.5.1942 Heirat von Klara in Jerusalem

4.11.1944 Einbürgerung von Klara und Erich Schneider in Palästina

28.2.1947 Mutter Judith und Schwester Thea Scheiner auf der SS QUEEN ELIZABETH von Southampton nach New York

6.7.1959 Flug von Klara Schneider von Tel Aviv nach New York

Gedenken

31.12.1956 Pages of Testimony für den Vater von Dvora Schneider

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org
https://yvng.yadvashem.org/ad
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12672044
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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