Swarsensky Fritz

Fritz Friedrich Swarsensky

*23.6.1918 in Berlin; ✡1972 in Mar del Plata Argentina;

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Dr. med. Samuel Swarsensky *24.8.1869 in Isinger; ✡24.8.1943 in Buenos Aires

Mutter Cecilie Elkan *29.12.1882 in Frankfurt/Oder; 29.6.1961 in Buenos Aires

Geschwister

Charlotte Hedwig Swarsensky *23.12.1905 in Berlin; ✡1972 Buenos Aires; oo Adam Kaflinski; oo Ernst Lange

Dr. jur. „Hardy“ Swarsensky *7.11.1908 in Berlin; ✡ 5.12.1968 in Buenos Aires; oo Eva Johanna Lina Laboschin *1910; ✡13.10.2005

Joachim Rudolf Maximo Swarsensky *27.10.1909 in Berlin; ✡11.9.1975 in Jerusalem

Cousin?

Heinz Swarsensky *19.9.1922 in Breslau

Beruf Jurist

Adressen Berlin, Wrangelstraße 49; Leipzig; Buenos Aires

Heirat  Maria Baum

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

Vater Samuel war Kinderarzt

Makkabi Hazair

1928 Fusion des zionistische Makkabi-Hazair mit dem Jüdischen Pfadfinderbund Deutschland

Trainingsleiter Kurs des Makkabi in Herrlingen

30. März bis 5. April 1936 fand ein Trainingsleiter-Kurs des Makkabi in Herrlingen statt, an dem auch eine Reihe Chawerim unseres Bundes teilnahmen. Dozenten Hardy Swarsensky und Hans Winter.

1.4.1936 Hans Winter begleitet die 10 Chawerim der Frühjahrsalija zusammen mit Hardy Swarsensky nach München

Hardi Swarsensky hielt Arbeitsgemeinschaften über die “ Geschichte der nationalen Kolonisation“ und über “ Die Bedeutung des nationalen Kapitals.
Hanns Winter nahm im Auftrage des Reichsausschusses der Jüdischen Jugendverbände teil und referierte über die Jüdische Jugendbewegung in Deutschland.

Führerkursus 15.-26.4.1936 in Gut Winkel

Fritz Swarsensky auf der Gestapoliste des vom Makkabi Hazair im Gut Winkel ausgerichteten Führerkursus mit 64 Teilnehmern aus Deutschland

6.7.1936 SD Gestapo Oberabschnitt Ost an das Reichssicherheitshauptamt RSHA: Liste der 64 Teilnehmer am Führerkursus des Makkabi Hazair, 15.-26.4.1936 in Gut Winkel

1937 war der Bruder Bernhard Swarsensky Bundesleiter des Jüdischen Pfadfinderbundes Makkabi Hazair.

Emigration der Familie nach Argentinien

1938 Bruder Rudolf nach Argentinien

4.3.1939 Mutter Cäcilie, Vater Samuel abgemeldet nach Argentinien

8.9.1939 auf der SS HIGHLAND PRINCESS von London nach Buenos Aires

1940 Gründer und Herausgeber der „Jüdischen Wochenschau“ in Buenos Aires

1941 mit Günter Friedmann Gründer und Editor des Verlags Editorial Estrellas in Buenos Aires 1942 Präsident der Theodor Herzl Gesellschaft

Gedenken

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://jewishvirtuallibrary.org/swarsensky-hardi

https://archive.org/stream/MitteilJdischerPfadfinder/Nr.%2010%20%281936%29_djvu.txt

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Genealogie Seite My Heritage

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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