Nirenberg Perla

Perla Pola Pnina Nirenberg geb. Korngold

*10.9.1919 in Magnuszew, Kielce; ✡ 30.7.2005 in Haifa

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos

Religion jüdisch

Vater Israel Szlama Korngold *1888; ✡ 1943

Mutter Fajga Ita Landau *1888 in Magnuszew; ✡ 1943

Geschwister

Simcha Korngold; Überlebender

Feiwel Zeev Korngold *1911; ✡ vor 1945 in der Shoa; oo Ester Danziger

Lejbl Korngold *1921; ✡ vor 1945 in der Shoa

Berl Dov Korngold *1923; ✡ vor 1945 in der Shoa

Abraham Korngold *1927; ✡ vor 1945 in der Shoa

Beruf Angestellte;

Adressen Magnuszew; Warschau, Muranowska 1/6; Hattenhof Nr. 36;

Heirat

26.9.1946 in Haifa mit David Adres *1906; ✡6.6.2002 in Haifa

Kinder

Eitan Adres

Weiterer Lebensweg

Kibbuz Buchenwald I auf dem Hof Egendorf

3.6.1945 eine erste Gruppe von 16 Chaluzim zieht auf den Hof Egendorf bei Blankenhaim, den sie „Kibbuz“ Buchenwald nannten

Kibbuz Buchenwald II auf dem Gehringshof

24.6.1945 53 Chawerim aus Eggendorf mit einem Bus und zwei LKW’s auf den Gehringshof

August 1945 – auf der Belegungsliste des Gehringshofs

17.8.1945 Perla Nirenberg auf der Antragsliste für französische Transfervisa nach Marseille

Perla Nirenberg im Krankenbuch Dr. Bogner, praktischer Arzt in Neuhof

27.8.1945 Perla Nirenberg mit insgesamt 80 Chaluzim der Gründergruppe – 53 Männer, 27 Frauen – vom Gehringshof über Baden nach Marseille

4.9.1945 Abfahrt der SS MATAROA aus Marseille

Bruder Simcha Kornblum ist auch auf der SS MATAROA

Kibbuz Buchenwald III in Palästina – Netzer Sereni

8.9.1945 Ankunft der 78 Chaluzim in Haifa auf der SS MATAROA mit Arbeiterzertifikat C/L

Nach kurzem Aufenthalt im britischen Internierungscamp Atlith gehen viele in den Kibbuz Afikim.

Gedenken

Beisetzung in Haifa

1.6.1995 Pages of Testimony für die Eltern von Pnina Pola Adres

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/68445557

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://www.mappingthelives.org

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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