Dalberg Fritz

Fritz Dalberg

*5.2.1912 in Berlin; ✡ 1987 Haifa

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Moritz Dalberg *5.4.1869 in Brakel; ✡5.3.1915 in Berlin

Mutter Julie Baehr *8.1.1884 Halle; ✡ 23.7.1943 in Sobibor

Geschwister

Berta Dalberg *13.1.1907 in Berlin; ✡ 1965 in Tel Aviv; oo Rudolf Levy

Gertrud Dalberg *26.5.1908; ✡1995 Den Haag; oo Heinz Gottschalk

Michael Dalberg *1910 in Berlin

Halbschwester Mutter Agnes Kaufmann

Erna Dalberg 1897 in Niedermarsberg; ✡1899 in Niedermarsberg

Beruf Praktikant

Adressen Berlin; Amsterdam; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heirat Malka Sanders *1912-1940

Kinder

Yael Dalberg *21.3.1937; ✡ 2.2.2015 Israel; oo Weiss

Weiterer Lebensweg

5.3.1915 Tod des Vaters in Berlin

Werkdorp Nieuwe Sluis

26.6.1934 Fritz Dalberg zur Hachschara von Berlin ins Werkdorp

26.6.1934 Fritz Dalberg angemeldet in Barsingerhorn

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

13.7.1936 Fritz Dalberg abgemeldet aus Barsingerhorn nach Palästina

Ankunft von Fritz Dalberg mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

31.12.1938 Fritz Dalberg auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps

Nachkriegszeit

Keine Daten zu Fritz Dalberg

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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