Brasch Heinz

Heinrich Heinz Brasch

*5.7.1920 in Königsberg; ✡ 18.1.1945 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater ?

Mutter ?

Geschwister

Beruf Landarbeiter

Adressen Königsberg; Gut Winkel, Spreenhagen; Deventer, Sandrasteeg 5

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Hachschara in Hamburg

Heinz Brasch zur Hachschara Hamburg, Schäferkampsallee 25, Wohnheim für die Mittlere Hachschara

Gut Winkel

8.5.1938 Heinz Brasch zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

30.6.1938 auf der Bewohnerliste von Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Deventer Vereniging

1939 Nach der Flucht in die Niederlande schließt sich Heinz Brasch der Deventer Vereniging

An; Einzelhachschara bei Bauern in Eindhoven, Almelo, Silvolde Bennekom

Aufenthalte in Deventer sind dokumentiert vom 26.2.bis 12.3.1940 und ab dem 22.2.1941

Ab Sommer 1942 gingen viele Chaluzim zu Versteckadressen; wiederum viele von Ihnen wurden vom Westerweel-Netzwerk durch Frankreich geschleust.

Dabei scheint Heinz Brasch verhaftet worden zu sein.

Drancy – Auschwitz

9.2.1943 von Drancy auf Transport Nr. 26 nach Auschwitz

20.3.1943 Rot-Kreuz-Brief aus England von E.Brasch

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130266657

http://www.joodsmonument.nl/en/page/398542/heinrich-heinz-brasch

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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