Freundlich Max

Max Horst Freundlich

*15.4.1914 in Berlin Neukölln;

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Paul Freundlich *25.12.1888 in Rügenwalde; ✡ 25.11.1941 in Kauen

Verlobung der Eltern 5.1.1913

Mutter Aniela Brauer *4.2.1887 in Warschau; ✡ 25.11.1941 in Kauen

Geschwister

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin, Nürnberger Straße 49; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heiraten

Hilde Ephraimson *23.7.1920 in Berlin; ✡ 1997 in Haifa

zweite Ehe von Hilde mit Emanuel Gottesman *6.1.1916 in Raduti; ✡1992 Kfar Samir, Haifa

Zweite Ehe von Max Freundlich mit Ella Apeldorfer *27.5.1922 in Mokacevo, CSR

Kinder

eins

Weiterer Lebensweg

Mitglied der Habonim

Gut Winkel

1.2.1937 Max Freundlich zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

5.4.1937 Hilde Ephraimsohn zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Beide sind Mitglied der zionistischen Jugend Habonim „Werkleute“

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.4.1937 Hilde Ephraimsohn auf der Zugangsliste des Gut Winkel für April1937

30.6.1938 Hilde Ephraimsohn und Max Freundlich auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

Alija

19.1.1939 Passausstellung für Hilde und Max Horst Freundlich in Berlin

14.8.1939 Einreise von Hilde und Max Horst Freundlich mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS nach Haifa

1940 beim Census im Kibbuz Ha’arzi

8.2.1942 Einbürgerung des Ehepaar Freundlich in Palästina

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Paul und Aniela Freundlich in Berlin, Nürnberger Straße 49

17.5.1939 Else Ephraimson in Berlin Schöneberg, Badensche Straße 43

Massenerschießung im Fort IX Kauen

28.10.1941 „große Aktion“ Massenerschießung im Fort IX  9000 Juden, die Hälfte davon Kinder

17.11.1941 Die Züge aus Berlin Da 26 (17.11.), München (20.11.), Frankfurt/Main (22.11.), Wien (23.11.) und Breslau (25.11.) wurden nicht wie ursprünglich vorgesehen nach Riga, sondern ins litauische Kowno geleitet.

25.11.1941 nach Ankunft der Juden aus Frankfurt/Main Massenerschießung zusammen mit den zuvor Eingetroffenen aus Berlin und München, insgesamt 2934 Juden durch das Einsatzkommando 3 der Einsatzgruppe A des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD wurden insgesamt 2934 Menschen im Fort IX außerhalb der Stadt erschossen.

25.11.1941 Tod von Paul und Aniela Freundlich bei Massenerschießung im Fort IX in Kauen

29.11.1941 Massenerschießung der 2000 Juden der Transporte aus Wien und Breslau im Fort IX in Kauen

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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