Hecksch Bedrich

Bedrich Friedrich Hecht/Hecksch

*16.2.1909 in Karlsbad

Staatsangehörigkeit tschechisch

Religion jüdisch

Vater unbekannt Hekš

Mutter unbekannt Hekš

Geschwister unbekannt Hekš

Beruf –

Adressen Karlsbad; Chemnitz;

Heirat ca 1935 Martha Miriam Federmann *29.3.1913; ✡2005 Israel;

Bedrich Friedrich Hecht/Hecksch

Kinder

Ilana Heksch 4.11.1937 in Haifa; ✡?

Weiterer Lebensweg

1934 Schwager Jekutiel Federmann Leiter einer Gruppe des Hechaluz in Chemnitz

In Gruppe 2 sind auch Marta Federmann  und Bedrich Hecht Mitglied

Alija

1.8.1929 Ausstellung eines tschechischen Passes für Bedrich Heksch in Chemnitz

4.5.1935 Ausstellung eines tschechischen Passes für Marta Heksch in Chemnitz

3.6.1935 Ankunft von Martha und Bedrich Heksch auf der SS JERUSALEM in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz

27.3.1942 Einbürgerung von Marta und Bedrich Heksch in Palästina

Belgien

1936 Familie Federmann emigriert nach Belgien; Jekutiel und Bruder Samuel bleiben wegen ihrer Verpflichtungen in den Zionistischen Jugendorganisationen zurück.

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

März 1937-Oktober 1938 Sam Federmann zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

England

August 1939 Jekutiel Federmann nach England

31.8.1939 Heirat in Hendon mit Bella Reiner

Alija

6.3.1940 Einreise von Jekutiel und Bella Federmann über den libanesisch-palstinensischen Grenzübergang Ras en Nakoura mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz London der Kategorie C/LS

27.11.1942 Einbürgerung von Jekutiel und Bella Federmann in Palästina

Belgien, Frankreich, Spanien

Nach dem Novemberpogrom Flucht von Sam Federmann nach Belgien

1939 Eintritt in die Armee Frankreichs

1940 nach der Kapitulation Frankreich Flucht nach Spanien

Langjähriger Lageraufenthalt in Spanien (Lerida?)

16.3.1943 Passausstellung für Bruder Samuel in Madrid

Alija

3./4.2.1944 Sam Federmann auf der SS NYASSA nach Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz; erstes legale Alija-Schiff seit 1939; als Kontakt gibt er Bruder Jekutiel in Haifa an

Nachkriegszeit

1945 Samuel und Jekutiel Federmann kaufen die Pension „Kata Dan“ in Tel Aviv

1953 Eröffnung des ersten DAN-Hotels am selben Ort in Tel Aviv

Bis 1989 Ausbau der DAN-Hotel-Kette, 13 Hotels in Israel

1989 übernehmen Sohn Miki und Neffe Ami Federman die Geschäftsführung

Gedenken

Quellen

https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%99%D7%A7%D7%95%D7%AA%D7%99%D7%90%D7%9C_%D7%A4%D7%93%D7%A8%D7%9E%D7%9F

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My