Powisteitzki Horst

Horst Powisteitzki

*17.5.1924 in Königsberg; ✡ ?

(nicht zu verwechseln mit Horst Powisteitzki (*31.10.1913 in Königsberg)

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Louis Powisteitzki *2.1.1884 in Schiedelau, Angerapp; ✡ ?

Mutter Anna Powisteitzki *23.3.1887 in Kreuzingen, Elchniederung; ✡ 12.4.1940

Zwillingsbruder

Hans Powisteitzki *17.5.1924 in Königsberg

Beruf Landarbeiter

Adressen Königsberg; Wehlau, Allenburg, Herrenstraße 66; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Horst Powisteitzki mit den Eltern und Bruder Hans in Wehlau, Allenburg, Herrenstraße 66

Gut Winkel

Sommer 1939 Horst Powisteitzki zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

September 1939 Horst Powisteitzki auf der Belegschaftsliste des Landrates von Beeskow-Storkow für das Gut Winkel

Dänemark

7.11.1939 Passausstellung für Horst Powisteitzki in Beeskow

1939 Emigration von 500 garantierten Jugendlichen nach Dänemark zur Hachschara auf einzelnen Bauernhöfen

9.4.1940 Einmarsch der Deutschen in Dänemark; Dänemark bleibt in Teilen autonom bis zum Oktober 1943

5.11.1940 Horst Powisteitzki beim Ehepaar Christensen in Bellinge, Brændekilde-Bellinge, Odense beim dänischen Zensus

Alija über die Sowjetunion nach Haifa

10.12.1940 Gerd Cronenberg mit einer legalen Alijah Gruppe mit Studentenzertifikat des der Jugendalija Kategorie B(III)

Stationen der Reise von Kopenhagen, Stockholm über Finnland, Grenzstation Vainikkala

12.12.1940 russischer Einreisestempel H У P M И (Nurmi anstelle Wyborg?)

Von Vyborg, UdSSR über Leningrad, Moskau nach Odessa,

mit dem Schiff von Odessa nach Varna, Bulgarien, dann Istanbul;

mit der Bagdadbahn durch Anatolien

21.12.1940 Grenzübertritt türkisch-syrische Grenzort Islahye und Meydan-Ekbaz

24.12.1940 syrisch-libanesischer Grenzort Ras en Nakoura, Beirut, Libanon

24.12.1940 Ankunft mit dem Autobus in Haifa mit Studentenzertifikat der Jugendalija Kategorie B(III)

Horst Powisteitzki הורסט פובישטייצקי Nr. 52 auf der Liste der mit der Jugend-Aliyah am 24.12.1940 aus Dänemark, auf dem Landweg über Schweden Finnland, USSR, Türkei, Syrien und Libanon nach Palästina eingereisten 44 Chawerim

1940 ein Horst Powisteitzki erfasst beim Census 1940 des Hakibutz Ha’arzi (nationale Kibbuz Organisation)

Kibbuz Mizra, Afula

1944 Bruder Hans Elchanan Powisteitzki als Knesset-Voter registriert

Nachkriegszeit

16.9.1945 Einbürgerung von Horst Powisteitzki in Palästina

Gedenken

Quellen

http://ahnenblog.globonauten.de/eine-wunderbare-reise/

https://www.igdj-hh.de/upload/Clemens%20MW%20Zuflucht.pdf

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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