Philipp Norbert

Norbert Philipp

*21.1.1885 in Recklinghausen, + nach 21.4.1942 in Riga

Vater Isack Philipp *6.12.1853 +24.11.1893 in Recklinghausen

Mutter Henriette Meyer *22.3.1852 in Sögel; + 4.9.1933 in Recklinghausen

Geschwister

Mathilde Philipp *22.5.1878 in Sögel, + 20. 3. 1943 in Sobibor; oo Palm

David Philipp *22.2.1880 in Sögel, Hümmling, + nach 21.4.1942 in Riga

Max Philipp *Dez. 1882 in Recklinghausen + 9.6.1927 in Recklinghausen, Prosperhospital

Adele Philipp *1887 in Recklinghausen +1922

Sofie Philipp *Aug. 1889 in Recklinghausen +27.1.1928 in Recklinghausen im Knappschaftskrhs.

Hans Philipp *1893 in Recklinghausen

Isidor Philipp*14.3.1894 in Recklinghausen (Dr.phil.), Theresienstadt, + 28.2.1945 in Auschwitz

Beruf Kaufmann, Seifen und Aufnehmer

Heirat Sofie Meyer *22.7.1892 in Geiß-Nidda, 1942 Tod in Riga

Adressen Recklinghausen Oerweg 14, Bismarkstr.3

Weitere Lebensdaten

5.9.1933 Anzeigender für den Tod der bei ihm wohnenden Mutter

1.7.1941 Zwangsumzug ins Judenghettohaus Bismarkstraße 3

24.1.1942 Deportation nach Gelsenkirchen, Wildenbruchhalle

27.11.1942 Transport Gelsenkirchen über Dortmund nach Riga

1.2.1942 Ankunft Riga-Skirotawa; Fußmarsch ins Ghetto

1942 Tod in Riga, vermutlich bei Aktion Dünamünde im März 1942

Quellen

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013

Ellis Island und andere New York Passagierlisten, 1820-1957

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Landesarchiv NRW, Sterberegister Nordrhein-Westfalen 1874-1938

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28. 2. 2020

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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