Zahler Frank

Frank Robert Zahler

*25.10.1933 in Recklinghausen; + Juli 1944 erschossen in Bikernieki

Foto Yad Vashem

Vater Jakob Kurt David Zahler *20.12.1903; + Februar 1984 in Enfield bei London

Mutter Hannah Johanna Mühlstein-Tanne *31.8.1906 in Wesel; + Juli 1944 in Bikernieki

Adressen Recklinghausen, Kaiserwall 15;

Weiterer Lebensweg

5.1.1934 Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft des Vaters von 1918

1938 im Adressbuch auf Kaiserwall 14 mit beiden Eltern verzeichnet

28.5.1939 noch bei Minderheitenzählung mit beiden Eltern erfasst

30.8.1939 Emigration des Vaters über Belgien weiter nach London

1.9.1939 Abmeldung des Vaters aus Recklinghausen

1.7.1941 Zwangsumzug der Familie ins Ghettohaus Paulusstr. 6

1941 Großeltern von Wesel nach Recklinghausen zu ihrer Tochter Hannah ins Ghettohaus Paulusstr.6

24. 1.1942 deportiert aus Recklinghausen nach Gelsenkirchen, mit Mutter und Großeltern  
27. 1.1942 Deportation von Dortmund nach Riga

Page of testomony durch den Vater Jakob David Kurt Zahler 1977

Juli 1944 mit der Mutter Hannah im Wald von Bikernieki bei Riga erschossen

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=712

National Zeitung vom 10.4.1939

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Jewish Victims of Nazi Persecution, 1933-1945

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_lastName=Zahler&s_firstName=Frank&s_place=Recklinghausen&s_dateOfBirth=&cluster=true
England & Wales, Heiratsverzeichnis, 1837-2005

1939 Register von England und Wales; Volkszählung 29.9.1939

England & Wales Todesfälle, GRO Verzeichnisse, 1969 – 2007

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013.

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 20.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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