Simmenauer Ida

Ida Simmenauer geb. Wolff

*18.4.1885 Nalbach, Saarlouis(1936-45 Saarlautern); +28.7.1942 Trostinec

Vater Joseph Wolff *29.11.1851; +18.3.1891 in Saarlouis

Mutter Sara Rothschild *25.4.1857 in Offenbach; + 8.4.1902 in Saarlouis

Geschwister

Oscar Salomon Wolff *26.9.1881 in Saarlouis; oo Else Odenheimer; +19.4.1936 in Königstein

Elvira Wolff *6.7.1883 in Saarlouis; +?

Victor Wolff *14.2.1887 in Saarlouis; Sept. 1942 in Kulmhof

Klara Wolff *26.5.1889 in Saarlouis; +?

Adressen Herten Ewaldstr.65, Ewaldstr.50, (Kaiserstr.50); Saarlautern; Köln, Breitestraße 54-56

Beruf Kaufmann, Angestellter im Kaufhaus Simmenauer in Hüls

Heirat Alfred Simmenauer *2.4.1882 in Myslowitz; +24.7.1942 Trostinec bei Minsk

Tochter Änne Simmenauer *3.9.1902 in Marl

Weitere Lebensdaten

1935 Zwangsverkauf des Konfektionsgeschäftes in Hüls durch Bernard und Johanna Simmenauer an  Johann Zumwinkel

Umzug nach Saarlouis, ab 1936 Saarlautern ; 1.3.1935 Wiedereingliederung des Saarlandes ins Deutsche Reich

8.3.1936 Verkauf des Hertener Simmenauer Kaufhauses an Brockmeier

Umzug nach Köln, Breite Straße 54-56

20.1.1940 Schwägerin Else Wolff/Odenheimer gibt diese als Adresse an bei Emigration nach USA

1941 Zwangsumsiedlung in das Judenlager im Fort Müngersdorf, Fort V

10.6.1942 Deportation ins Lager Niederbardenberg

20.7. -24.7.1942 Transport DA219 ab Köln Deutz nach Trostinec (1164 Juden)

Bericht der SS-Gruppe Arlt

24.7.1942 Massenerschießung im Wald von Blagowschtschina

Gedenken

Mahnmal Jüdischer Friedhof am Nordcharweg in Recklinghausen ( Ida hier falsch: „Selma“)

Gedenkanlage im Wald von Blagowschtschina

Quellen

Hans-Heinrich Holland, Materialien zur Geschichte der jüdischen Einwohner Hertens, Herten 1998

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420720_44.jpg

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=621

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de463108

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1564138

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 6438); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85.

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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