Stern Hermann

Samuel Hermann Stern

*26.7.1892 in Gütersloh +26.10.1963 in Recklinghausen

Eltern unbekannt

Foto Archiv Georg Möllers

Beruf Pianist im Kino, Geschäftsführer der Ver. Lichtspiel GmbH,

Apollo Kino Markt 2 ca 1960

Breitestr.16 ODEON-Schriftzug links, direkt neben der Hakenkreuzfahne

Kinos: Apollo-Theater, Markt 2, Odeon-Theater, Breite Str. 16, „Schauburg“, Dortmunder Str. 1

Adressen Recklinghausen, Tiefer Pfad 1, Herner Straße 8a; Immermannstraße 1

Heirat Elsa Elisabeth Schütz *25.12.1898 in Wehlau, Protestantin

Kinder

Alfred Stern *20.2.1928 in Recklinghausen

Weiterer Lebensweg

„Privilegierte Mischehe“

Mai 1939 mit Ehefrau Elisabeth und Sohn Alfred in Recklinghausen bei Minderheitenzählung

9.-12.11.1939 Flucht im Pogrom nach Bochum

12.11.1939 -26.11.1939 Polizeigefängnis Recklinghausen

19.9.1944 verhaftet bei Mischlingsaktion

17. 9. 1944 – 2.2.1945 Arbeitslager Oberlochwitz, Arbeitslager Zeitz, Hydrierwerk

Febr. bis April 1945 Fremdarbeiterlager „Wanderarbeitsstätte“ im Lutherhaus, Herner Straße

Ab 1945 Aufbau einer Veranstaltungsagentur für den städtischen Saalbau

26.10.1963 Tod in Recklinghausen

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=632

http://www.vvn-bda-re.de/pdf/Verfolgte_Kreis_RE.pdf

Georg Möllers, Biografie der Familie Stern, Anhang im Opferbuch der Stadt Recklinghausen

https://eservice2.gkd-re.de/selfdbinter320/DokumentServlet?dokumentenname=545-632fieldDokument1.pdf

Verzeichnis über Nichtarier, jüdische Mischehen und zwangsweise evakuierte Juden 1936-1942. Sta Re III 4407

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013. Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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