Marcusson Iwan

Iwan Marcusson

* 1.1.1873 in Hannover; + 23.7.1943 in Sobibor

Vater Adolf Rosenthal

Mutter Henriette Michaelis

Beruf Kaufmann, Geschäft Münsterstraße 20

Adressen Hannover; Herne; Castrop; Rotterdam Breitnerstraße 38 a; Amsterdam, Amstellaan 262

Heirat 29.1.1904 in Herne Henny Rosenthal* 12.11.1881 in Cloppenburg; + 23.7.1943 in Sobibor

Kinder

Ludwig Marcusson *30.4.1905 in Herne; oo Vroutje Goudsmit; +7.5.1943 in Sobibor

Grete Marcusson *20.9.1917 in Castrop; +8.12.1943 in Auschwitz

Weiterer Lebensweg

1914-1918 Frontkämpfer im 1. WK

Vor 1924 Übernahme des Geschäftes von Simon Cohen in der Münsterstraße 20

1935 Hindenburg Ehrenkreuz verliehen

22.12.1938 Emigration mit Ehefrau, abgemeldet aus Castrop nach Rotterdam

18.3.1939 Tochter Grete nach Rotterdam

26.2.1941 nach Utrecht

2.4.1942 nach Amsterdam

19.1.1943 – 20.7.1943 Sammellager Westerbork

22.1.1943 legt in Westerbork seinen Militärpass aus dem 1.WK und ein Foto des Ehrenkreuz vor

20.7.1943 Deportation nach Sobibor

+ 23.7.1943 in Sobibor

Gedenken

29. Januar 2010 Gedenkliste und Shoah-Mahnmal der Stadt Herne

Quellen

Dietmar Scholz, Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699-1942; 2010

Dietmar Scholz, Wir leben in diesem schönen, reichen Lande… ; 1998

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Thomas Jasper, Stadtarchiv Castrop-Rauxel, Erfassungsbogen der Juden in Castrop-Rauxel ab 1933, 2005

Gedenkliste und Shoah-Mahnmal der Stadt Herne

https://collections.arolsen-archives.org/archive/130338306/?p=1&s=Marcusson&doc_id=130338306

https://archief.amsterdam/indexen/persons?ss=%7B%22q%22:%22Marcusson%22%7D

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de925551

https://www.delpher.nl/nl/kranten/view?coll=ddd&identifier=MMKB08:000166837:mpeg21:p013

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_id=&s_lastName=Marcusson&s_firstName=Iwan&s_place=&s_dateOfBirth=&cluster=true

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest, Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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