Perniak Jakob

Jakob Nison Pernjak

*19.5.1890 in Ukmerge; + 13.3.1945 Tod in der Krankenbaracke des KL Buchenwald

Pass von 1927

Staatsangehörigkeit Lettland

Vater Mordechai Mark Pernjak; Lehrer

Mutter Musja Pernjak

Tante Rachel Pernik geb. Kramer *1876 in Tukum, Lettland

Geschwister

Beruf Elektromechanik-Ingenieur, Lehrer, Schulleiter

Adressen

1924-1926 Lacplesa iela 48/50 Riga

1927-1938 Elizabetes iela 45/47 Riga

1939 Skolas iela 22-1 Riga

Heirat geschieden

Kinder keine

Weiterer Lebensweg

25.4.1918 Ingenieur, Technologie

1941 Ausbilder, Schulleiter in städtischer Ausbildungseinrichtung

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos; Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung; Kommandant des KL Kaiserwald Sturmbannführer Albert Sauer

Sept. 1943 Interniert im KL Kaiserwald

Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga und seiner Außenlager

Juli – September 1944 Transporte der Arbeitsfähigen aus Riga per Schiff nach Stutthof

6. – 8.8.1944 1. Großer Transport mit der „Bremerhaven“ von Libau nach Danzig

9.8.1944 Ankunft in Stutthof

13.8.1944 Deportation von1300 Männern aus Stutthof

16.8.1944 Ankunft von Jakob mit 1300 Männern aus Stutthoff in Buchenwald

4 Wochen Quarantäne im KL Buchenwald, Unterbringung in Zelten

16.9.1944 mit dem Zug von Buchenwald nach Bochum; Deportation in das Außenlager des KL Buchenwald an der Brüllstraße in Bochum, angegliedert der Geschossfabrik des Bochumer Verein

Unterbringung in Baracken auf der Brüllstraße nahe dem Bochumer Verein; 88 mm Panzer-Granatenhülsen-Produktion

Jan 1945 erste Rückverlegungen

20.1.1945 Rücktransport nach Buchenwald

7.3.1945 Aufnahme in der Krankenbaracke des KL Buchenwald

13.3.1945 Tod in der Krankenbaracke des KL Buchenwald

Diagnose: Herzschwäche bei Pleuritis links

Gedenken

1955 Pages of testimony von Neffe Franik Ezra Weinstein

5.8.1888 Page of Testimony von einer früheren Schülerin Khana Sverdlov

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/en/search/person/6800058?s=82909&t=222836&p=1

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_id=&s_lastName=Pernjak&s_firstName=&s_place=Riga&s_dateOfBirth=&cluster=true

Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000

Manfred Keller, Spuren im Stein, ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, 1997

Ein Bochumer Konzentrationslager – Geschichte des Buchenwald-Außenlagers des Bochumer Vereins. Aufsätze, Fotos, Dokumente, hrsg. v. VVN-BdA (Kreisvereinigung Bochum), Bochum 2019, 112 S., ISBN: 978-3-931999-25-4

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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