Costello Gadi

Gadi Costello

*31.12.1912; ✡ 11.3.1986 in Israel

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater שבתאי Costello

Mutter Margherita Costello

Geschwister

unbekannt

Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter

Adressen Givat Brenner; Rgavim; Netzer Sereni, Petah Tikwa

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

1.3.1949 Ankunft in Haifa auf der SS MATI

Gadi Costello gehört zu der Gruppe der italienische Chaluzim, die sich zunächst im von Enzo Sereni mitbegründeten Kibbuz Givat Brenner sammeln.

Eine Gruppe von 20 Kibbuzniks aus Givat Brenner gründet den Kibbuz Regavim.

14.5.1948 Proklamation der Unabhängigkeit, Staatsgründung Israel

Im anschließenden Unabhängigkeitskrieg müssen sie mehrfach den Ort wechseln

Margalit Milul berichtet über die Spaltung der Kibbuzbewegung 1951:

„Zur Zeit der Teilung wollte Eliyahu nicht in Regavim sein [mit der Atmosphäre des Kommunismus, die dort herrschte], und da wir hörten, dass die Italiener von Givat Brenner nach Netzer ziehen würden, beschlossen wir, auch nach Netzer zu gehen. Im Oktober 1951 zogen wir – ich, Eliyahu und Omri, Luisa und Meir Serbi und Uzi, Eliyahus Vater, und Gad Castello – von Regavim nach Netzer. Die Freunde von Givat Brenner waren noch nicht angekommen. Wir wohnten in Hütten, die sich hinter Haus A (dem Atelier) befanden.“

2006 in Petach Tikwa

Gedenken

1.6.2006 bekommt er einen Orden verliehen als

Cavaliere dell’Ordine della Stella d’Italia (già Stella della solidarietà italiana)

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheitenzählung 1939

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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