Klahr Scholaum

Scholaum Wolf Zeev Klahr

*4.8.1920 Hamburg; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Abraham Klahr *12.2.1887 in Magierow; ✡ 21.2.1943 in Lodz

Mutter Chana Engelberg *15.9.1886 in Przemysl; ✡ Lodz/Kulmhof 

Geschwister

Ilse Klahr * 21.3.1915 in Hamburg; ✡15.6.2002 in San Diego; oo Lothar Blumenthal (21.10.1911-10.12.1996)

Rita Rifka Klahr *12.7.1924 in Haifa; ✡3.11.2011 Charlotte, USA; oo Peter Hans Jakob Reiser

Beruf

Adressen Hamburg Grindel, Rappstraße 18

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Hachschara in Dragebruch

Scholaum Wolf Klahr zur Hachschara ins Umschulungslager in Dragebruch in Pommern

Frühe Hachschara-Lager in Pommern befanden sich ab 1933/1934 in Dragebruch und Altkarbe im ehemals brandenburgischen Kreis Friedeberg/Neumark und in Freienstein in der Gemeinde Blankensee in Vorpommern.

Jüdische Rundschau vom 8. Mai 1934 (KKL- Kultur-Kunst-Literatur)

9.3.1938 Passausstellung für Scholaum Wolf Klahr in Hamburg

28.5.-5.6.1938 Schwester Ilse Klahr auf der SS BRITANNIC von Southampton nach New York

7./8.1.1940 Ankunft von Scholaum Wolf Klahr in Haifa

Vermutlich mit der Sonderhachschara 4 per Schiff auf der Donau und über das Mittelmeer, es dauerte von Oktober 1939 bis Januar 1940

4.7.1940 Eintritt als „airman“ in die Royal Air Force, Maintainance Unit

21.3.1944 Einbürgerung von Scholaum Wolf Klahr in Palästina

Hamburg – Ghetto Lodz

17.5.1939 Beide Eltern in Hamburg Grindel, Rappstraße 18 bei der Minderheitenzählung

25.10.1941 beide Eltern auf dem ersten Deportationszug mit 1063 Hamburger Juden von Hamburg ins Ghetto Lodz

12.1.1949 Heirat von Schwester Rita in Haifa

Gedenken

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de898594

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de898621

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411025-21.jpg

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 6162); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Hubertus Fischer, Hachschara in der Neumark: Altkarbe, Dragebruch und Heinersdorf. Drei kaum bekannte jüdische landwirtschaftliche Ausbildungsstätten in den ersten Jahren der NS-Diktatur

https://www.pommerscher-greif.de/tag/hachschara

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert