Merenländer Ruth

Ruth Leonie Merenländer

*2.11.1921 in Frankfurt

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Ludwig EleazarMerenländer *29.12.1887 in Warschau; ✡ 10.6.1980 in Israel  

Heirat der Eltern 30.11.1920 in Frankfurt ✡ ?

Mutter Clothilde Rothschild *21.5.1894 in Gottmadingen,Randegg, BW; ✡ 20.12.1988 Tel Aviv

Onkel Moschek Merenländer *13.2.1871 in Warschau; ✡27.12.1939 Frankfurt; oo Erna Sand *7.6.1892

Onkel Julius Merenländer *16.2.1874 Warschau; ✡20.7.1929 Frankfurt; oo Selma Elsässer *7.1.1880 in Roth

Onkel Meir Merenländer *25.12.1880 in Warschau ✡ 1942 Treblinka

Geschwister

Jakob Merenländer/Meron *in Frankfurt ✡ ? ; oo Eckstein

Heinz Merenländer *2.5.1929 in Frankfurt

Cousin/en

Rosi Merenländer *28.6.1918 in Frankfurt; ✡1997 Hvidovre, Dänemark; oo Wachsberg; oo Sörensen

Werner Merenländer *7.9.1919 Frankfurt

Horst Itzchak Merenländer *19.8.1923 in Frankfurt

Martin Merenländer *12.7.1933 in Frankfurt

Beruf landwirtschaftliche Praktikantin

Adressen Frankfurt, Bessemerstraße 16;

Heirat 15.1.1946 in Tel Aviv mit Mordechai Max Hon *11.10.1921 in Novy Jicin, CSR; ✡8.3.1887 in Tel Aviv

Kinder

Weiterer Lebensweg

Jüdisches Adressbuch Frankfurt 1935

27.11.1936 Passausstellung in Frankfurt

Minderheiten-Volkszählung vom 17.5.1939

Ludwig und Clothilde Merenländer mit Sohn Heinz in Frankfurt, Bessemerstraße 16

Selma Merenländer mit Sohn Werner in Frankfurt, Eckenheimer Landstraße 41

Werner Merenländer auch im Lehrgut Ellguth, Falkenberg

Moschek und Erna Merenländer mit Sohn Martin in Frankfurt, Rechneigrabenstraße 9

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker in Rüdnitz

Ruth und Horst Merenländer zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

4.7.1938 Ankunft von Ruth Merenländer in Haifa auf der SS GALILEA mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

21.9.1939 Einreise der Eltern und Bruder Heinz in Haifa mit Kapitalistenzertifikat Kategorie A bzw. als Familienmitglied Kategorie D

31.1.1940 Einreise in Rn(?) von Horst Merenländer als Familienmitglied Kategorie D

31.7.1941 Einbürgerung von Ruth in Palästina

23.12.1942 Horst Merenländer Eintritt in die Pal. Company der Royal Army

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en930028

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/en930023

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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