De Jong Gerda

Gerda De Jong/Deyong

*29.6.1919 in Elberfeld; ✡6.5.1943 in Kulmhof

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Isidor Deyong/de Jong *1.7.1883 in Ahlen, Beckum; Tod in Riga

Heirat der Eltern 15.12.1914 in Breslau

Mutter Meta Joseph- de Jong *22.11.1888 in Breslau; ✡6.5.1943 in Kulmhof

Geschwister

Charlotte de Jong * 25.11.1913 in Breslau; ✡6.5.1943 in Kulmhof; oo Keller

Neffe Klaus Keller *20.1.1935 in Elberfeld

Beruf Praktikantin

Adressen Elberfeld, Wuppertal; Gut Winkel, Spreenhagen

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Novemberpogrom

10.11.1938 Vater verhaftet in Leipzig

11.11.1938 eingewiesen in das KL Buchenwald

16.12.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Buchenwald

Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.

17.5.1939 Gerda de Jong bei Minderheiten-Volkszählung in Gut Winkel

17.5.1939 Vater Isidor in Leipzig bei Minderheiten-Volkszählung

Im September 1939 noch in Gut Winkel

Düsseldorf- Ghetto Lodz

27.10.1941 Gerda mit der Mutter und Schwester Charlotte sowie deren Sohn Klaus auf dem Düsseldorfer Transport nach Lodz

5.5.1942 Transport von Gerda mit der Mutter Meta und der Schwester sowie deren Sohn Klaus in das Vernichtungslager Kulmhof

Leipzig -Riga

21.1.1942 Vater Isidor auf dem Transport Leipzig Riga

Gedenken

Quellen

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de851335

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de851293

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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