Franz Kaufmann
*22.11.1916 in Breslau
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater ?
Mutter ?
Geschwister ?
Beruf Zahntechniker
Adressen Breslau; Hof Jägerslust bei Flensburg;
Heirat
Kinder –
Weiterer Lebensweg
Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg
1936-37 Franz Kaufmann zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg
Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg
Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.
1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.
1936 Bau eines Wohnhaus für die männlichen Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

In Jägerslust gehörte Hermann Berger mit Franz Kaufmann und Adi Sporn zur „Mikwe Gruppe“. Die drei planten gemeinsam an der Landwirtschaftsschule „Mikwe“ in Palästina zu studieren

Alija
1937 Franz Kaufmann abgemeldet aus Flensburg nach Palästina mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz
Quellen
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136
http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/
https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg
https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316