Wiener Edith

Edith Thea Wiener

*27.5.1922 in Breslau

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Familiäre Bezüge ungesichert

Vater Dr. Kurt Israel Wiener *6.9.1891 in Liegnitz✡ 6.5.1960 Whitefish Bay USA

Heirat der Eltern 19.9.1917 in Breslau

Mutter Marie Grünberg *17.8.1891 in Breslau; ✡ 28.3.1970 Wisconsi

Geschwister/Cousin/e

Natalie Wiener *11.11.1920 in Breslau; Steckelsdorf; ✡ 24.2.1941 Bernburg/Saale

Erich Wiener *11.3.1923 in Breslau; Hachschara Halbe

Beruf Landarbeiterin

Adressen Breslau; Hamburg;

Heirat 19.5.1941 Heirat in Jerusalem mit Walter Baer *21.8.1918 in Düsseldorf; ✡ ?

Kinder

Nurit Hanna Baer *10.6.1942

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

1935/36 Walter Baer zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Hachschara in Hamburg

1938 Edith Wiener zum Hachscharakursus nach Hamburg; in Frag kommen drei Einrichtungen in Altona:

Altona Blankenese Wilhelminenhöhe

Blankenese-Kibbuz Schachal, Steubenweg 36

Rissen, Rissener Landweg‚ Ein Chaim‘

24.1.1939 Passausstellung für Edith Wiener in Hamburg (Walter Baer 1934 in Düsseldorf)

Alija

7.9.1936 Ankunft von Walter Baer in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat der Kategorie C/LS

6.2.1939 Ankunft von Edith Wiener in Tel Aviv mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

19.5.1941 Heirat von Walter Baer in Jerusalem

6.2.1939 Ankunft der Eltern als Touristen in Palästina

25.6.1939 Ankunft der Eltern mit Kapitalistenzertifikat der Kategorie A(1)

15.7.1945 Einbürgerung von Walter und Edith Baer in Palästina

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de991869

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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