
Hermann Zwi Binheim
*29.12.1919 in Hameln; ✡ 7.6.1996 in Pardes Hanna-Karkur, Hadera
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch

Vater Harry Nathan Binheim *9.2.1885 in Duingen, Alfeld; ✡ 8.3.1948 Tel Shalom

Mutter Käthe Stern *1.7.1895 in Northeim; ✡ 1.10.1978 in Pardes Hanna
Geschwister

Ruth Binheim *17.9.1924 in Hameln; ✡ 27.3.20023; oo Benjamin Grossmann
Beruf Gärtner, Landarbeiter
Adressen Hameln; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat Hella Judith Weile * 26.2.1927 in Berlin
Kinder zwei
Tochter ; oo Freifeld
Weiterer Lebensweg
27.5.1937 Hermann Binheim auf der Liste der Gärtnerlehrlinge in der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem, Hannover
Umschulungslager Hof Wecker
Ruth Binheim zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.
Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.
Gut Winkel
Hermann Binheim zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.
Hermann Binheim
Alija
16.10.1933 Passausstellung für Schwester Ruth in Hameln
20.4.1936 Einreise von Vater Harry Binheim in Haifa mit einem Kapitalistenzertifikat der Kategorie A(1)
26.9.1938 Einreise von Mutter Käthe und Ruth Binheim in Tel Aviv mit einem Zertifikat der Kategorie D (angefordert, Familie)
21.2.1939 Passausstellung in Beeskow
3.4.1939 Einreise von Hermann Binheim in Tel Aviv mit einem Studentenzertifikat der Kategorie B(III)
5.11.1942 Einbürgerung von Schwester Ruth in Palästina
21.2.1943 Einbürgerung von Hermann Binheim in Palästina
Nachkriegszeit
Gedenken
Quellen
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316