Chaimowicz Ruth

Ruth Chaimowicz

*15.9.1921 in Bad Schönfließ Nm., Brandenburg; ✡ 13.5.2010 USA

Staatsangehörigkeit polnisch;staatenlos

Religion jüdisch

Vater Rywkai Abraham Chaimowicz *1872 in Lodz; ✡ 1923

Mutter Ester Kamelgard *1884 in Lodz; ✡ 1923

Geschwister

Chaja Perla Chaimowicz *18.6.1905 in Lodz; ✡ 24.2.1998 in Tel Aviv; oo Aleksander Kesten *8.4.1912

Rywka Chaimowicz *14.8.1906 in Lodz; ✡5.2.1985 in Berlin; oo Alfred Gunterberg (1907-1974)

Isy Itzchak Chaimowicz *27.7.1908 in Lodz; ✡ 10.7.1985 in Ra’anana; oo Sara Schajngesicht (1916)

Nuchem Szmul Chaimowicz/Sam Jameson *31.7.1911 in Lodz; ✡23.8.2009 in Ecuador; oo Villalva

Beruf Landarbeiterin

Adressen Bad Schönfließ Nm., Brandenburg; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 14.10.1940 Bernhard Szaijngesicht/ Zeew Sohar *18.6.1919 in Berlin

Kinder

Weiterer Lebensweg

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker

Ruth Chaimowicz zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Gut Winkel

3.6.1936 Bruder Isy Itzchak Chaimowicz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Chaja Perla Chaimowicz zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Alija

15.7.1936 Ausstellung einer Identity Card der Jewish Agency/Palästinaamt in Berlin für Bernhard Szaijngesicht

1936 Ausstellung eines Passes für Ruth in der polnischen Botschaft in München

17.5.1937 Einreise von Aleksander Kesten in Haifa

Für Chaja Chaimowicz ist der Zeitpunkt der Alija unbekannt

4.7.1938 Einreise von Ruth in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

14.10.1940 Heirat mit Bernard Szaijngesicht

Sekretär Hans Beyth in Givat Hashloschah

23.11.1941 Einbürgerung in Palästina

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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