Cronheim Eva

Eva Cronheim

*20.8.1917 in Schrimm; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Julius Cronheim *15.2.1882 in Sadke; ✡ 1944 Auschwitz

Heirat der Eltern 9.10.1920 in Breslau

Mutter Trude Kretschmer *17.1.1897 in Essen; ✡ 1944 Auschwitz

Geschwister

Ruth Cronheim *9.7.1921 in München-Gladbach ; ✡ 6.1.1938 in Berlin

Wilfred Cronheim *11.2.1923 in München-Gladbach ; ✡ 1980 in Worthing; oo Patricia Hudson

Beruf  Landarbeiterin

Adressen Schrimm; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Schwarz

Kinder

Weiterer Lebensweg

1933 Umzug der Eltern nach Karlsruhe

6.1.1938 Tod der Schwester Ruth in Berlin mit perforierter Appendicitis

Gut Winkel

Eva Cronheim zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Eva Cronheim abgemeldet aus Spreenhagen zur Alija

9.11.1936 Ankunft von Eva Cronheim auf der SS JERUSALEM in Haifa

Die Bürckel-Wagner-Aktion in der Pfalz

22.10.1940 Julius und Trude Cronheim in Karlsruheverhaftet. In der „Bürckel-Wagner-Aktion“ werden mit sieben Transporten 6500 Juden des Saarlandes, der Pfalz und Baden, davon 1972 allein aus Mannheim in das Internierungslager Gurs ins nicht besetzte Südfrankreich transportiert.

Februar/März 1941 Verlegung verschiedener Gruppen aus Gurs in andere Lager: Betagte Menschen kamen nach Noé, Schwerbehinderte nach Récébédou, Familien in das sogenannte ‚Familienlager‘ Rivesaltes. Zwischen dem 17. und 28. Februar 1941 wurden etwa 600 deutsche Juden und Jüdinnen aus Gurs ins Internierungslager für Alte und Kranke in Noé transportiert.

Trude Cronheim von Gurs nach Marseille (Frankreich) Fraueninternierungslager,
11.8.1942 Julius und Trude Cronheim  von Les Milles ins Durchgangslager Drancy

14.8.1942 Deportation von Julius und Trude Cronheim ab Drancy nach Auschwitz

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://gedenkbuch.karlsruhe.de/namen/566

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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