Dublon Kurt

Kurt Dublon

*31.7.1914 in Mannheim; ✡ 30.7.2002 in Jerusalem

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Lazarus Elieser Dublon *22.10.1880 in Wittlich; ✡ 1961 in Israel

Mutter Pauline Goldschmidt *6.4.1877 in Kirberg; ✡ 1961 in Israel

Onkel Markus Dublon *17.6.1875 in Wittlich; ✡29.11.1951 in Givat Brenner

Tante Rosa Goldschmidt *17.11.1875 in Kirberg; 16.12.1957 in Givat Brenner

Geschwister

Else Jeanette Dublon *16.8.1906 in Montabaur; ✡ 25.7.1998 in Bridgeport; oo 1940 in Jerusalem Ephraim Eduard Grünbaum

Cousin Ernst Dublon *11.12.1905 in Wittlich; 2/2002 in Israel

Beruf Landarbeiter

Adressen Mannheim, Roggenstraße 30; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat

Irma Ledermann *7.2.1905 in Zwickau

Scheidung 15.2.1943

10.10.1946 mit Bertha „Amsel“ Amiel *9.9.1923 in Essen

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

27.7.1937 Emigration von Cousin Ernst Dublon nach Dänemark

Gut Winkel

Kurt Dublon zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Irma Ledermann zur Hachschara in Gut Winkel,

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Pauline Dublon in Mannheim, Roggenstraße 30

Alija

12.9.1934 Passausstellung für Kurt Dublon in Mannheim

29.6.1934 Passausstellung für Irma Ledermann in Chemnitz

7.5.1937 Einreise von Kurt und Irma Dublon in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

24.6.1941 Einbürgerung von Kurt und Irma Dublon in Palästina

Scheidungsurkunde 15.2.1943

Bürckel-Wagner-Aktion in Mannheim

22.10.1940 beide Eltern auf einem von sieben Transporten von 6500 Juden des Saarlandes, der Pfalz und Baden, davon 1972 allein aus Mannheim in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich transportiert in der „Bürckel-Wagner-Aktion“.

März 1941 Verlegung verschiedener Gruppen aus Gurs in andere Lager: Betagte Menschen kamen nach Noé, Schwerbehinderte nach Récébédou, Familien in das sogenannte ‚Familienlager‘ Rivesaltes.

26.1.1942 Verlegung der Eltern nach Récébédou

September 1942 Verlegung ins Camp Noe

18.8.1943 Vater Lazarus aus Lager entlassen, Aufenthalt in Hospice Romans Isere bis August 1944

Die Eltern entkommen den Deportationen und erleben die Befreiung

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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